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Endlich Schade und Schande für ihn und seinen Sohn in diesem Novbr.Krieg. Lothringen hatte ihn ersucht als Vermittler nach Nancy zu ^kommen, wo er bereits nach dem Rat Segur's mit L. die Versicher-ung der Reiter auf 300 000 fl. und die Rückgabe von Pfalzburgeingeleitet, dann an Bouillon geschrieben hatte, er wolle nach Nancygehen, um zu vermitteln. Man Hess sich diese gute Gelegenheitentgehen und ruinirte zwecklos Lothringen, dessen Zusage nichtsgegen Navarra zu unternehmen er bereits vorbereitet hatte. 1
Ersucht H. dies zu seiner Rechtfertigung den Kirchen zurKenntniss zu bringen und gemäss der Zusage Segur's dafür zusorgen, dass ihm beim Frieden Pfalzburg zurückgegeben werde;dagegen „je responderay tousjours pour cent mille florins pour em-ployer mon fils ä une seconde levöe ou un autre fois"' Hat bisjetzt die Anerbietungen der Gegner nicht angenommen und ist bereitauf seine Forderungen • von einigen 100 000 ecus an den K. vonFrankreich zu verzichten. Bittet um Erklärung über die Verwend-ung seines Sohnes, der in Gottesfurcht, Wissenschaften und Kenntnissmehrerer Sprachen auferzogen gegenwärtig Gelegenheit hätte sichin den polnischen und schwedischen Händeln hervorzutun. SchicktAbschriften seiner Sehr, an die K. von England und bittet umAeusserung über die H., Schweden und Polen betreffenden Punkte. 2
J. C. Gereiztheit gegen ihn kommt hauptsächlich daher, dasser J. C. brieflich ermahnte, Segur nicht so unwürdig zu behandelnund keine solchen „stratagemes vers le duc de Lorraine" zu ge-brauchen, wobei er J. C an jene gleichzeitigen VerhandlungenBeutterichs mit den Kirchen zu Ntmes und mit dem Herzog von
175000 florins auxAllemands et la reste aux ambassadeurs et negoti-ateurs. Et la cause de ceste perte la pluspart oceasionne par mons rDompmartin, lequel comme ambassadeur vers le roy de France m'avoitfaict entendre, comme le roy et et la royne-mere desiroyent tenir lamain, dont puis apres le roy les a dösavoue et aussy suis este pippeet 1' argent de Pf. despendu." Vgl. II. 240.
1 Im Sehr, an England berührt G. H. seine Verhandlungen mitLothringen nur kurz; er sei auf Ersuchen L. zur Vermittlung nachNancy gekommen, habe aber auf seine Sehr, an Dohna keine Antworterhalten. Dagegen berichtet er, J. C. habe an L. geschickt undSchonung gegen freien Durchzug versprechen lassen, „et quant ä luyqu* il dösireroit Wen qu' on passoit aultre part, avec tout piain desexcuses et entre aultres: ce qu'il t'aisoit ouvertement, les aultrespartisans et princes faisoyent couvertement, et que l'armee n'estoitpas ä luy" ; gleichzeitig habe aber J. C. Segur angetrieben ausser demDurchzug auch Geld von L. zu verlangen. Vgl. hiezu No. 57; 76.
2 Im Sehr, an England schlägt G. H. angesichts der Gefahr, dassSpanien anlässlich des polnischen Tronstreites sich zu Ungunsten derNiederländer Danzigs und der preussischen Seestädte bemächtigenkönnte, Unterstützung des Prinzen von Schweden vor, wozu er sichnatürlich selbst bereit erklärt, ferner die englische Vermittlung einerHeirat zwischen der Schwester des schwedischen Prinzen und Navarra,der seine Gemahlin mit gutem Recht Verstössen könne, sowie dieVermählung des Prinzen selbst mit einer Verwandten Elisabeths; auchhier erbietet*er sich '„pour enfiler les affaires et moyenner le plusdextrement que je pourroy."