Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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72
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72 1587 8385.

J. C. und einige von den navarrischen Gesandten hieran dieSchuld. J. 0. sucht keinen Vorteil für sich, nur die Sicherung derfranzösischen Kirchen und Navarras. Da aber die Armee denGegnern vermutlich nicht gewachsen sein wird, will J. C. alles dasSeinige daran setzen; dies genügt jedoch nicht zur Aufstellungeiner zweiten Armeeteile qu'il faut", obwohl er Oberste undRittmeister für 6000 Pferde in Wartgeld genommen und um 6000Mann in die Schweiz geschickt hat und noch 4000 Landsknechteanwerben wird. Bis zur Antwort der Königin will J. C.retireret entretenir sur ses terres" Chastillon mit etwa 3000 Schützenund 3000 Pferden. Bittet dringend um weitere Unterstützung derKönigin. J. C.recognoistra l'armee sienne"; kann er nicht inPerson ausziehen, so wird er der Armee ganz nach der Weisungder Königin einen fürstlichen Führer geben und die Marschroutebestimmen; .,somme, que ce sera l'armee de S. M te - conduiteeutierement selon la volonte d'icelle".

Pb. Vc Colbert 402 f. 168. Cop.

Se Ptbr. 84. Johann Skrzetuski, Sekretär der Krone Polen,

an Johann Casimir.

Oktober1

Vom polnischen Senat an die Kff. abgefertigt, kam er zumei P zl g j£f_ von Sachsen, erkrankte aber nebst dem Diener, der ihn per-sönlich hätte vertreten können. Schickt daher das Sehr, des Senatsan J. C. 1 und bittet den Ueberbringer mit der Antwort rechtzeitighieher zurückgelangen zu lassen.

Berlin. E. IX. 8 cd. Cop.

Septbr. 85- Schomberg an Pfalzgraf Johann.

29___ .(Nachrichten vom Kriegsschauplatz. Schlechte Aussichten für das

Oktober Invasionsheer. Lothringens Rüstungen und die Vorschläge J. C. Die

9 fremde Armee das Haupthinderniss des Friedens.)

Voye

Auf J. Sehr, vom 15. September.L'armöe de mons r deBouillon (lequel et son fröre mons r le conte de la Marc sonttous deux malades) est vers St. Sene ä la teste de la riviöre deSayne. Mess" de Guise et de Maine sont avecques forces duroy, assavoir deux mille lances et quatre mil harquebusiers, presles ennemis chez moy ä Chastilion sur Sayne, et puis asseurer

1 Vgl. No. 70. Ein Sehr, der polnischen und littauischen Ständean J. C. vom 5./15. August teilt mit, Sigismund sei fast einstimmungzum König gewählt, und ersucht J. C. das Seinige zur Erhaltung desFriedens beizutragen (Berlin ebd. Cop.). Am 6./16. Sept. dankt derKaiser J. C. für die Schickung nach Polen, mit dem Ersuchen vonder Sache nicht abzulassen und etwaige Werbungen und Durchzügefür den Prinzen von Schweden zu verhindern (ebd. Cop.). Am 31. Okt.schickt Kurbrandenburg an J. C. auf dessen Sehr, vom 5. Okt. (ebd.Or.) ein Diarium vom polnischen Wahltag sowie seine Antwort andie Stände und seine und Sachsens Sehr, an Sigismund und an denKaiser (ebd. Conc).