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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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63
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75—76. 1587 63

verlauten Hess, hoffe aber bei Bewilligung der ersten 3 PunkteMilderung der andern zu erreichen; länger könne der Durchzugjedenfalls nicht verzögert werden. Er forderte Entschliesung bisletzten Freitag [11. August], gestand jedoch T. eine Verlängerungbis Samstag [12. August] früh um 6 Uhr zu. Freitag Abends kamer nach Zabern, ohne am Freitag oder Samstag von T. oder vonBuy, den er gebeten hatte „d'aller devant pour plus grande dili-gence"', Nachricht vorzufinden. Am Samstag beschlossen die Fran-zosen den Durchzug, der auf seine Bitten noch bis zum nächstenTag verschoben wurde; Buy hatte brieflich versprochen am SamstagMittag in Zabern zu sein, kam aber weder Samstag noch Sonntag.So konnte er den Zug nicht weiter aufhalten, ging aber „allantau devant des passions'' nach Pfalzburg, traf aber wieder niemanden„de vostre part" und ist genötigt zu J. C. zurückzukehren, „sans luyrapporter la conclusion tant desiree en cest affaire et laisser touten la main de dieu". J. C. „recevra un tres-grand deplaisir,encores qu'il ait fait tout office d'ami poury obvier, comme il dtisiretousjours s'employer ä la moderation et fuir les extremitez en touteschoses". 1

Marl). Frkr. 1587. III. f. H- Cop.

76. Schomberg an König Heinrich III. August

(Lothringen und Guise. Verdächtigungen gegen den König. Georg _____

Hans. Möglichkeit eines Friedensschlusses. Verhandlungen zwischen Septbr.Lothringen und den Keitern.) 2

„J'ay recogneu ä mon arrivee pres mess rs les ducs de Lorraineet de Guyse (lesquels j'ay trouve" ensemble en ce lieu) que les espritsdes ungs et des aultres estoient merveilleusement enveloppes et

Nancy

1 Dieses Sehr, schickte J. C. am 25. Aug. an L. Wilhelm (Marb.a. a. 0 ; ebenso an Dänemark, Kopenh. Job. Casimir, Or.), mit demBemerken, die Unterhandlungen seien durch Putlitz soweit gebrachtgewesen, dass von lothringischer Seite etlicher Massen Erbieten ge-schehen, nicht allein den Pass zu gestatten, sondern die Schonungdes Lands mit einer benannten Geldsumme zu erkaufen; sie hättensich aber durch Guise zerschlagen, „der unversehens uf der post ausFrankreich naher Nanci kommen." Der ganze Haufe sei ungehindertüber die Steig gerückt und habe Pfalzburg und dann Saarbrückeneingenommen, das sich nach Auffahren des groben Geschützes gegenZahlung von 10000 Kronen und freien Abzug der Besatzung ergab.Am 20. soll der Haufe gegen Blankenburg (Blamont) gerückt sein.Vgl, über die Verhandlungen den Bericht bei La Hug. Eph. S. 45 ff;74 ff ; 141 ff; Mem. III, 50 ff. (Eph. S. 4 A. 3; 548 Putlitz irrig als„gentilhomme lorrain" bezeichnet!); über den Zug des Kriegsvolksseit 13. August Eph. S. 95 ff. über die ersten feindlichen Ziisammen-stösse ebd. S. 115 ff; hiezu Tuetey I, 56 ff. In einem sehr zuver-sichtlichen Sehr, von Guise an Bellievre, Vaucouleur 4./14. August,heisst es am Schluss: „II faut que je vous face rire"; gestern botCasimir durch Buy Lothringen seine Vermittlung an, um die Reiterzum Einschlagen einer anderen Marschroute oder zur Schonung Loth-ringens zu bestimmen; „qu'il avoit desjä pour set effet offert quelqueargen; il commanca par 200 000 V, enfin il revint k XXV ; il futrenvoye de mesmes" (Pb. f. fr. 15909, eigh.).