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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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53
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62—63. 1587 53

Kriegsvolk noch bedenklicher fallen ihn zum Generalobersten zuverordnen; daher den Obersten freizustellen, einer unter ihnen zumHaupt zu erkiesen; 1 ad 3) ist seine Antwort auf Montigny's Sehr,massgebend; da sein letztes Sehr, an Buy und Tantovil nach Nancygeschickt, wie S6gur berichtet, sei ihre Erklärung abzuwarten. „Inallweg aber habt ir aus denen dir dem von Putlizen und La Huguerie be-wusten Ursachen dahin zu sehen, dasLotringen nicht angegriffen werde". 2

Mb. 114 3 I. f. 75. Conc,

63. Guise an Bellievre. Juli

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Die Feinde haben 7000 Pferde, 55 Fähnlein Schweizer, aber August

viele nur zu 100 Mann. „Jl ne se peut voir de plus laides troupes 6

et mal aecommodees". Kein Geld. „L'on croit que le Cazemir en Nancy

sera göneral; il est encores chez luy". Plünderung der strass-

burgischen und hanauischen Dörfer, vorgestern der Dörfer des

„Titz Chonberg", der Bischweiler verteidigen wollte, aber von ihnen

verjagt wurde. 3 . . . Verstimmung zwischen Franzosen und Reitern;

1 Am 20. Juli hatte J. C. Putlitz und Hütten an die deutschenObersten Navarras abgefertigt, mit dem Auftrag ihnen auseinander-zusetzen, warum weder er selbst, obwohl ihm „nichts anmuetigerswiderfahren mögen", noch der von ihm angegangene Herzog Ottovon Lüneburg die persönliche Führung des Zugs hätte übernehmenkönnen, und mit der Ermahnung jemanden aus ihrer Mitte zu wählen,wofür er unter Zustimmung L. Wilhelms Dohna vorschlage; ausserdemsollten die Gesandten auf die finanziellen Opfer J. C. hinweisen, der6000 Mann zu Fuss mit Rüstung, Geschütz, Munition und Geschirrversehen habe, allerdings in der Hoffnung zu seinem rückständigenfranzösischen Sold zu kommen ; die Obersten seien zum Festbleiben,zur Vorsicht vor bösen Ränken und Praktiken und zum Beistand,falls J. C. dieser Sache halber angefochten werde, ferner da J. C.seine Beziehungen zu dieser Expedition nicht öffentlich gemacht sehenwolle, zu strenger Geheimhaltung, endlich zum Betreiben der Musterungund des Abzugs von dem widerrechtlich okkupirten Reichsboden zuermahnen. (Mb. 114/3 I., s. u. S. 56 A. 1). Am 13./23. Juli schreibtPallavicino noch aus London an L. Wilhelm, die Königin wünschevor allem Nachricht über „V armee conduite par monsieur le duc Casi-mire»" und deren Unterstützung durch alle deutschen Protestanten(Marb. England, eigh.).

2 Unter gl. Datum verweist J. C. Segur, Clervant und Quitrywegen der Werbung Beauchamp's auf seine Agenten (Pb. V c Colbert402, Oi\). Ueber La Hug. frühere Auseinandersetzungen mit den na-varrischen Gesandten und mit J. C. wegen der Stellung zu Lothringenvgl. La Hug. II, 12 ff; ebd. 3 ff. ein historischer Rückblick auf diebisherigen Beziehungen zwischen Lothringen und Pfalz.

3 Vgl. Reuss S. 48 f., wo als Datum der 30. Juli angegeben ist.La Hug. Eph. S. 482 f. Schrögl schreibt am 24. Juli aus Wanzenauan J. C, Clervant habe ihn bei J. C. und jedermann wegen seinesSchwiegersohns Schönberg eingehauen, er habe aber bei seiner An-kunft zwischen Seh. und den 6 Fähnlein wegen verweigerten Quartiersdie grösste Verbitterung gefunden; Seh. Bauern hätten dann einenjungen Adeligen erschlagen, worauf die Knechte ein Dorf anliefenund etwa 12 auf beiden Seiten blieben. Clervant drohe Seh. mit denSchweizern zu helfen; Seh. habe auch den Obersten Klott an sich ge-hängt (Mb. a. a. O.).