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und bittet Navarra, Conde, die Prinzen von Geblüt, die kgl. Ge-sandten und die Abgeordneten der Kirchen nebst allen, denen eszukommt, hiefür Sorge zu tragen. „Donne ä Heydelberg sous lesein de nostre main et le grand seel de nos armes, le jeudysixiesme jour de juillet, 1' an mil cinq cens quatre vingts et sept."
Mb. 114 6 f. 4. Or. (eigh. Unterschrift, kein Siegel).
54. Graf Peter Ernst von Mansfeld an Pfalzgraf Juli
Johann. 12
22Auf J. Sehr, aus Zweibrücken vom 9. Der K. macht sich
in diesen sorglichen Läufen zum Schutz seiner Lande und Leute Luxen1-gefasst. Ihm ist aber von Parma nicht befohlen, sich von wegen urgdes K. mit irgendwem zu Ungutem einzulassen, besonders in demStreit zwischen Frankreich und Navarra, mit dem der K. gar nichtszu schaffen; 1 es wird wohl auch keine Ursache zu anderem Ver-halten gegeben werden. Betr. J. Privatsache bleibt es bei seinemvorigen Sehr. 2
Mb. 114 3. I. f. 21. Cop.
55. Der Kaiser an Johann Casimir. T ,.
Juli
Ueber die „kriegsgewerb nach der cron Frankreich" und die 13Bedrohung des Eheinstroms hiedurch. Ermahnt J. 0., auf den 23Schutz des K. G. und der Stadt Speier bedacht zu sein. 3 p rag
Mb. f. 114 3. I. 142 Or. (pr. 27. Juli).
1 Vgl. über Guise's Bemühungen um spanische Unterstützung deCroze, Les Guises II, 13 ff.; 17 f. nebst Beilagen; Segesser, PfyfferIII, 226 A. 2. Philipp II. hatte schon am 3./13. Mai seinem GesandtenMendoza Befehl gegeben jedenfalls eine Ablenkung der deutschen In-vasion von Frankreich zn verhindern; am 7./17. Juli erwartet er mitBegierde Nachrichten von Mendoza über den weiteren Verlauf desdeutschen Angriffs und der französischen Abwehr (Pa. K. 1448, Conc).
3 Am 7. Sept. schreibt Graf Karl von Mansfeld aus Brüssel anPf. J. über dessen Absicht seine drei niederländischen Herrschaften zuverkaufen (Ma. 545/4 f. 381, Cop.).
3 J. C. antwortet am 4. August, er habe bereits einer Gesandtschaftdes K. G. hierüber Versicherung gegeben, wobei er an die Hindernissedes Geschäftsganges am K. G. erinnert (ebd. Conc). — Am 4./14. Juliberichtet Ancel aus Prag an K. Heinrich III. über die Werbungen J. C,der an seiner Stelle Otto von Lüneburg das Kommando übertragen habe,und über die Gegenwerbungen im Namen Spaniens und mit kais. Pa-tenten, die aber in Wahrheit gegen Navarra und für die Ligue bestimmtseien; deshalb hätten Sachsen und Brandenburg ihren Untertanen ver-boten für Frankreich oder Spanien Sold zu nehmen, zum Verdruss desKaisers; einer seiner Minister sagte zu A. „que S. Mte n'ypouvoit quefere, estant icelle aussi peu obeye des princes de de§a, comme la vostrede ceus de son royaume"; doch habe der Kaiser wenigstens die fürNavarra geworbenen Untertanen aus Schlesien, Mähren und der Lausitz[über 2000] hei Strafe zurückgerufen. Am 15./25. Juli schreibt A. anßrulart über Unterredungen wegen der gleichen Sache mit dem Kaiserund dessen Käten, wobei Erstenberger sein Erstaunen darüber äusserte,dass der König so spät um Erlaubniss der Werbung nachgesucht habe,„monstrant de croire que sa dicte Mte ä bon escient ne voudroit nuyreau dict roy de Navarre"; man wundert sich auch über die Ueberlassung