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3 (1903) 1587 - 1592
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30
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30 1587 37—38.

ne se faict dans son pays. Le dict duc Jehan Casemir se prometque par ce stratageme ü se conservera le moyen de se servir dela ligue defensive que les Protestantz out faict entre eulx et pourle renouvellement de laquelle ilz s'assemblent le 9 de ce moysä Naumburg." 1 — Lothringen ist bereit alles daranzusetzen, aberzu schwach, wenn der K. nicht hilft. Glaubt übrigens, dass siedurch die Franche-Comte einrücken wollen; wenn der K. Truppenbereit halten und Lothringen seine Rüstungen beschleunigen wollte,würde Erzherzog Ferdinand wohl den Pass über die BreisacherBrücke gestatten, „moyenant le quel Ton leur troubleroit et retar-deroit fort leur assemblee vers Basle." 2

Pb. Fonds franij. 3373, f. 34 Or,

Mai 38. Pfalzgraf Johann an König Heinrich III.

28Zwei- Getreu seinem Versprechen, den K. von allen für Frankreich

brücken nachteiligen Vorgängen, die ihm zukommen, zu benachrichtigen,schickt er beiliegende Zeitungen. Ersucht den K., recht bald denFrieden wiederherzustellen. Erbietet sich mit seinen Freundendabei mitzuwirken.

Pb. F. fr. 3314, f. 26. Cop.

1 Auf diesen Konvent, der aber erst im Juli stattfand, bezieht sichein weitschweifiges Sehr. Segurs aus Frankfurt vom 24. Mai, worin erden L. Wilhelm beschwört: „ill ma C. V. praesentiae suae quasi fulgoremultorum mendaciorum et calumniarum nubes, quibus ill mi prineipiselectoris animum obfuscatum audio . . . discuteret"; er meint: „quisenim ibi tarn impudens, ut se ill mae C. V. auetoritati opponere audeat?"und berührt schliesslich die Tatsache, dass ja Dänemark die Konkor-dienformel ebensowenig unterzeichnet habe wie Navarra; beglaubigtBongars (Marb. Frkr. 1587, I, Or. pr. Kassel 27. Mai).

2 Ein weiteres Sehr. Seh. an Heinrich III., Saargemünd 3./13. Juni,Pb. f. fr. 3314 f. 67, Or., gedr. bei L'Estoile, III, 315 ff. Untergleichem Datum schreibt Seh. aus Saargemünd an Brulart über dieNotwendigkeit die deutschen Reiter (deren Anrittgeld meist in spani-schem Gold „et peu d'escus de soleil" gezahlt worden) durch Lothringen,wo möglich auch durch den Gouverneur der Grafschaft und den Erzh.Ferdinand beunruhigen zu lassen und durch Lothringen den Erzb. vonKöln gegen die aus Sedan kommenden Truppen in Bewegung zu bringen;die kgl. Armeen in Poitou und anderwärts dürfen nicht geschwächt, derKampf an der Ostgrenze nur mit einer „armee volante" geführt werden.„Je crains plus leurs partisans qui ne sont pas ä cheval que ceulx quiy sont. La royne d'Angleterre nous l'a haille bonne, dieu le luy rendra."Am Abend des 3./13. Juni schreibt Seh. aus Zweibrücken, die Reiterwürden den 12. Juli am Rhein sein; der Herzog von Zweibrücken habe„les advis qui il a de ceste levee" an Moncassin gelangen lassen; ererwarte hier Leute, die ihm alle Einzelnheiten berichten; J. C. sei inHeidelberg; „il faict semblant qui il n' y touche". Am 13./23. Junischreibt Seh. aus Toul (ebd. Orr.) — Ueber die Verhandlungen mitden Franzosen notirt J. C. in seinem Kalender zum 5. Mai: „Gitri an-körnen"; zum 8. Mai: „Couvrelles wider ankörnen" [vgl. No. 28]: zum10. Mai: „ariva le conte de La Marck"; zum 13. und 14. Mai: Ver-handlungen mit Clervant; 15. und 16. Verhandlungen in Mannheim mitSegur und Quitry; 18: in Heidelberg „Bouillon wegzogen"; 31: „Seguriobei mir gewesen"; 5. Juni: „mit Segurio discourirt".