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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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18
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18 1587 2324.

K. G. Mandate. J. 0. möge sich mit Mainz, Trier und Hessenbeim K. Gr. in diese auch für sie wichtige Sache einlassen. 1

Mb. 93/4 f. 47. Or.

24. Heinrich Carben an Dohna.März (Bericht über seine und Quitry'a Verhaftung in Sachsen). 2

Heidel-"Wie jemmerlich und beschwerlich es mir mit unserm delicato

berg spaco camino 3 gangen, das wolt E. Gn. ich itzo gern ausfurlich zu-schreiben, wo ich nicht P. itzo änderst schreiben must; soll abergelibts gott zu E. Gn. ankunft ausfurlich relatio besehen; sonstenhenken und mit dergleichen leuten, die nichts änderst dan la finessed'Almainge spotsweis anzuziheu wissen, über land zu ziehen, haltich für ein ding. Damit aber E. Gn., soviel ir zu wissen notig undsich, dieweil wir zerbrochen schuch gehabt, zugetragen, nachrichtunghaben, will ich deroselben nicht bergen, das ein gemein Crucifige überE. Gn. gangen, derselben die schuld allain zugemessen, und, wieCarlwitz sagt, der churfurst zu S. wurde solches, das man vor dervestung tractirt, nicht zu geringen Ungnaden fassen, wie auch derpfalzgraf, da man so nahe bei S. F. Gn. hoflager tractirt hette,gering gefallens haben wurde. Es hat E. Gn. aber Quitri entschuldigtmit vorwendung, das E. Gn. uf sein begern mit ime gen Ketschbergkommen, dieweil er jeder zeit gute kundschaft mit ir gehabt; hab" E. Gn. zu Wittenberg im wirtzhaus, als sie von Anspach kommenund nach Preussen gewolt, desshalben angesprochen und soviel beideroselben erhalten, das sie mit im dahin kommen*. Als aber dierate gefragt, ob E. Gn. nicht feldmarschalk sein solten (dan aufdieses wortfeldmarschalk" hat der sechsisch hofmarschalk sonders

1 Es handelte sich um finanzielle Massregeln Kurkölns, vor allemum die zu Deutz eingerichteten Lizenten; vgl. Weinsberg IV, 364 f;Ennen V, 225 ff; J. M. Ruetz, die Finanzzuslände im Erzstift Köln158488 (Bonn 1901) S. 57 ff.

2 Vgl. Tagebuch J. C. S. 402, 404; La Hug., Mem. II, 382;399 f.; Ephemeride S. 8; 53; 511 f; H. 6. Schmidt, Fabian vonDohna [Halle 1897] S. 74 f. [benutzt Ds. Selbstbiographie].

3 Jean de Chaumont, s r de Quitry [Guitry] sollte mit einer Anzahlvon Obersten in Jüterbogk verhandeln [am 20. Febr. nach einerZeitungaus einem hof im land zu Franken" vom 12. März, die L. Wilhelm am23. April an Magdeburg schickte, mit dem Bemerken, sie sei von einemvornehmen Papisten aus Würzburg an einen vornehmen Papisten imErzstift Mainz geschrieben], wurde von Dohna, den er in Wittenbergtraf, ermahnt die Sache zu verschieben, da die Obersten Buch undBerbisdorf [vgl. II. 420] in Dresden Hofdienst hatten, bestellte sieaber trotzdem in der Fastnacht nach Kötzschenbroda, wo auchDohna und Friedrich von Wehren zugegen waren. Der sächsische Hof-marschall Hans Wolf von Schönberg [vgl. II. 482 A. 2], auf die fürSpanier gehaltenen Fremden aufmerksam gemacht, Hess Quitry mitseinen Begleitern durch Wolf von Carlowitz und Georg Löser in Mühl-berg verhaften und nach Dresden bringen, wo auch Buch und Berbisdorfverstrickt" wurden [vgl. dieZeitung aus . . . Franken" und Dohna'sSelbstbiographie].

4 Dies stimmt mit der Darstellung Dohna's in der Selbstbiogr.überein, während Clervant's Eechtfertigungsschrift [La Hug. Eph. S. 512]