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besetzt er wie sein Vater die erledigten Stellen mit reinen Predigern Februarund bestreitet seinen Lehensleuten das Hecht seine 3Eeligion als verboten und vom Rel. Fr. ausgeschlossen anzufechten.Verweist betreffs der Grafschaft Sponheim auf sein Sehr, an M.Philipp von Baden, für Umstatt auf sein Sehr, an die drei Landgrafen,woraus zu ersehen, welcher Teil den andern molestire. Seinemdortigen Pfarrherrn ist von L. Georg nicht die Kompetenz gesperrt,sondern, nur den Untertanen bei Strafe der Besuch der Predigtverboten worden. Was Würtemberg betrifft, so ist das alleswissentliche Unwahrheit, ebenso eine offenbare Landlüge mit demEheverbot; in seinem Land giebt es keinen Zwang der Gewissen,auch nicht für die hier und da wohnenden Papisten; er lässt, nach-dem er den Gewissenszwang der Ubiquitisten abgeschafft, die Gabedes Glaubens des heiligen Geistes Werk und Gesohäft sein." Werdas Gegenteil von ihm behauptet, der lügt, und wer die Verläumdernicht namhaft macht, der hat es selbst erdichtet; vgl. sein Sehr,an L. Wilhelm. Ebenso ist die Behauptung wegen der Gesandtenunwahr; es war nur ein Abgeordneter des Pf. Georg Hans voneinem würtembergischen Sekretär begleitet und er lässt sich wegenAudienz und der seinem eingezogenen Hofhalt entsprechendenTraktation nichts vorschreiben. Wer namentlich Georg Hanskennt, wird ihn für entschuldigt halten; vgl. seine Antwort an G. H.Wer von Grafen und Adeligen der Lehenersuchung halben doppelteTaxe hat zahlen müssen, der hat es sich selbst zuzuschreiben; erist nicht anders gegen sie gesinnt, wohl aber mit seinen 4 Kanzleienzu sehr mit Geschäften überladen. Möchten doch seine Censores etAristarchi selbst den Regiments- und Vaterlandsgeschäften anders ob-liegen und die Kanzlei fleissiger besuchen als er! Der Vers vomJäger, Bader und Sälzer befindet sich auf einer alten Siegessäuleauf die Schlacht Friedrichs des Siegreichen gegen Würtemberg,Baden und Metz. Er hätte alle Ursache sich zu beklagen, dassWürtemberg seiner ubiquitistischen Pfaffen und Klamanten mitihrem teuflischen Lügengeist so wenig mächtig ist oder sein will;vgl. die schändlichen Injurien zumal der Tübinger gegen seine heftigverfolgten Glaubensgenossen als gegen Türken, Mahumetisten, Arianeru. s. w. Man könnte wohl ein Lied singen oder vielmehr heisseTränen weinen über das Stillsitzen und • Konniviren der deutschenevangelischen Fürsten. Er spricht nicht von Preussen u. a. verlorenenProvinzen, nur von dem was in Köln, Westfalen, Jülich, Kleve,Mors in der Spanier Hände gekommen, ferner in Emden, Münster,Paderborn sowie was mit den R. Städten Köln, Niederwesel, Essenund Soest vorgeht. Daher mögen sich andere selbst bei der Nasenehmen und nicht ihm, der es gern mit dem Vaterland gut sähe,die Schuld zumessen. Was der englische Gesandte für Befehl hat,kann man bei diesem selbst erfahren. 4 J. Misstrauen endlichgegen seinen Rat und Obersten Beutrich kann er nicht anders alsauf sich selbst beziehen; hätte er Lust zum Hader, so hätte er esBeutrich mitgeteilt, der sich wohl zu verantworten wüssto. DieAeusserungen über Embise und Datenus lässt er J. verantworten, „ob eschristlich,'" und sich durch J. Meinung von beiden nicht anfechten.
Wiesbaden, Dillenb. Archiv A. 480. Or.