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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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399
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469-470. 1586 399

von Parma kaum wieder herausbekommen. Dies wird die deutsehen 26. JuliProtestanten schrecken, den Katholiken, die „en plusieurs endroictz 5. Augustdu dict pays" die Absicht kundgeben weiteren Fortschritten der Prote-stanten entgegenzutreten, Mut einflössen. Wünscht im Interessevon Frankreich, „que nous peussions estre spectateurs de leursmiseres, comme ilz ne Tont este" que trop des nostres".

Ankunft der Gesandten, die eben in ihre Wohnungen geführtwurden; „et croy qu'ilz ont ja commance" ä boire ä la sante deV. M." 2 )

Pb' f. fr. 6631 f. 26. Or.

1) Ueber die Einnahme von Neuss durch Parma (16. Juli) vgl.Ennen V, 192 ff.; Motley II, 24 ff.

2) Sie wurden im Fauxbourg S. Germain in der Wohnung desGrafen von "Ventadour und benachbarten Häusern einlogirt, die Kostendes Unterhalts auf 230—240 escus täglich veranschlagt (die Räte an denKönig, Paris 28. Juli/7. Aug. f. fr. 6628 Or.). — In einem Sehr, vom28. Juli melden sie dem König ihre Ankunft, mit dem Ersuchen, Biegleichviel wohin zu sich zu berufen oder ihnen zu gestatten, in achtTagen ihre Reise nach Moulins oder in die Umgebung der Bäder fortzu-setzen „pour faire nostre Charge promptemeut, par ensemble et en vostrepresence" ; Würt. und Isenb. könnten wegen dringender Geschäfte nichtbis Ende August warten (f. fr. 6631 f. 16. Or.).

470. Des Traos an Landgraf Wilhelm. 30. Juli

Paris

(Der König. Aufmerksamkeiten gegen den Grafen von Würtemberg.

Verhandlung der Königin-Mutter mit Navarra; dessen Religionswechsel sehr

wahrscheinlich. Entmutigung der Protestauten. Militärische Situation.

Friedenssehnsucht selbst in Paris. Persönliches.)

Vor zwei Wochen ist keine Aussicht den König hier zu sehen;derselbe Hess den Gesandten.zu Chälon sagen, sie möchten sichinzwischen nach Sedan zu seinem Vetter dem Herzog von Bouillonverfügen. „La responce que Messrs les ambassadeurs denommez parle prince Cazimir firent, contenoit en somme, que veu le mande-ment quy leur avoit este fait d'aller trouver S. M., n'estoyentresoluz retourner en arriere, aius prendre tousjours leur cheminvers Paris, pour attendre sa resolution plus ample." Der Grafvon Montbelliart ist stets in Gesellschaft von maistres d'hostelsoder andern Herren von Rang; der jüugere Villequier und Chom-berg haben ihn besucht und der Kanzler ihn begiüssen lassen. 1 )„Somme, on luy fait tous les honneurs possibles, n'y ayant douteque S. M. ne face le mesme. Si mons r de Guyze eut este äOhälons lors qu'il passa par lä et qu'on estimoit qu'il y devoitarriver, il est certain, comme brave, honneste et courtois seigneurqu'il est, que pareillemeut il ne luy eut faict toutes les bonneseueres du monde, et estime-1-on qu'il le voira encores avant quepartir de ces pays." Die Regentin erwartet den König ihren Ge-mahl zu Fontainebleau, wohin derselbe vielleicht die Gesandtenbescheiden dürfte. „Quand ä la royne sa mere eile s'est acheminee.