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2 (1884) 1582 - 1586
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358
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358 1586 427.

c Man religionsverwandten und das man inen Jesuwider uffdringen willwider den religionfried.

Bapisten sagen, religionfried hab end.

Man muss ein oder 2 casum figurirn und gen Leipzig undMagdenburg schicken; alda seind die gericht in Sachsen landen.

Christianus seine rete geben für, das der churf. Augustus.seialein erb gewesen, dieweil kein testament furhanden.

Nota, ein testament, so zu Magdenburg deponirt liege."

Heidelberg, Univ. Bibliothek, Pal. Germ. 768 f. 38a—43a. Eigh.

1) Gedruckt bei Häusser, Tagebuch J. C. p. 398—401.

2) Die "Wahl eines römischen Königs. Vgl. no. 392 A. 8. Cobenzlbehauptet (Arch. für sächs. Gesch. VI, 216 ff.), August habe im.1. 1585 an eine Person [wohl Erzh. Karl?] ausführlich über die Dring-lichkeit einer solchen Wahl geschrieben und mitgeteilt, er habe sichbereits mit einem katholischen Kf. [Mainz ?] über die Wahl des Erzhz.Ernst verständigt.

3) An die Verlassen schaft ihrer Mutter. Hiedurch wurden die per-sönlichen Beziehungen zwischen Dresden und Heidelberg auf einige Zeitgetrübt; vgl. Kluckhohn, Ehe Joh. Oas. p. 80 (160); meine Abhand-lung: die letzten Jahre der Pf. Elisabeth (Abhandl. der MünchenerAkad. XIV. 3. 1879) p. 5. Am ScMubs des Zettels kommt J. C. noch-mals auf diese Sache zurück.

4) Am 4. März betont J. C. in einem Sehr, an L. Wilhelm, manmüsse die Ursachen der bisherigen Trennung unter den A. C. Ver-wandten, das Condemniren und „holhipen" unruhiger Theologen ernstlichabschaffen. Ein weiteres Sehr, vom 22. Juni s. unten. In der Tat gingKf. Christian bereits 1587 in dieser Richtung vor.

5) Der „grand" ist Kf. August; „Raber" : D. Reuber. „H. von derLewe": der braunschweigische Rat von der Luhe; Heinrich Julius vonHalberstadi und Jobann Casimir von Sachsen waren als Schwäger J. C.ebenfalls bei jener Verlassenschaftssache beteiligt. „Bartell" : der luthe-rische Hofprediger von J. C. Gemahlin, vgl. no. 304.

6) Ludwig Friedrieb, geb. 29. Jan. 1586.

7) Die Einladung Christians für J. C. und dessen Gemahlin, vom14. Februar, Me. 1002. Or.

8) Dieses Gerücht wurde bald dementirt; vgl no. 429.

9) Dieser Gedanke, die Guisen könnten durch Zugeständnisse solcherArt beruhigt und selbst in ein friedliches Verhältniss zu den Hugenottengebracht werden, ist jedenfalls durch die französischen Nachrichten vonder Möglichkeit eines Friedens angeregt. Etwas später, im Mai, meintauch der toskanische Berichterstatter in Blois, Guise werde sich vielleichtmit einem möglichst vorteilhaften Frieden abfinden lassen. (D esj ar-din s IV, 642.)

10) Vgl. Parma's Sehr, an K. Philipp vom 18./28. Febr. über Kf.Ernsts heimlichen Besuch in Brüssel, citirt bei Motley, hist. of theunited Netherl. II, 4.

11) Vgl. Kluckhohn, Briefe Friedr. des Frommen II, 397.

12) Am 4. März fragt J. C. den Landgrafen, ob er sich bei dessenbevorstehender Zusammenkunft mit den beiden Kff., wo. u. a. endgültigüber die Erledigung Joh. Friedrichs gehandelt werden könnte, einfindensolle. Der Landgraf antwortet am 19. März, er wisse noch nichts voneiner Zusammenkunft mit Sachsen und Brandenburg wegen der Erbver-brüderung und dieselbe könnte sich noch etliche Jahre verziehen.

13) Bezieht Bich auf den Strasaburger Capitelstreit.