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2 (1884) 1582 - 1586
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220
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220 1584 290 291.

2. Juli courirn mögen. Hiemit gott bevolen. Datum Mainz, den 2. Juliiao. etc. 84.

Vostre bien bon amy

J. Casimir pfalzgraf."

Bm. Coli. Camorar. XXXV. Eigh.

1) Dies spricht nicht für die Beobachtungsgabe des Pf. "Vgl. no. 286;296. Auch dem L. Wilhelm teilt J. 0. in seinem ausführlichen Sehr,vom 3. August, worin er nochmals sein "Verfahren in Sachen der Vor-mundschaft und Erziehung sowie gegen die aufrührerischen Theologenrechtfertigt, befriedigt mit, Sachsen habe wenig von der Vormundschaftgesprochen und den Kaiser ersucht J. C. anstatt des jungen Pf. zu be-lehnen. Marb. Or.

2) lieber diese von den Mainzer Jesuiten aufgeführte Festkomödievgl. eine Frkf. Zeitung vom 5 Juli; Joannis, Rer. Mogunt. vol. I. 890.

3) Derselbe war also bereits damals von seiner Reise zu Conde undNavarra zurückgekehrt, vgl. La Hug. II, 327 ff.

4) Navarra. Segur, mit dem J. C. kurz darauf desshalb sprach, er-klärte es für eine Verläumdung, meinte aber doch, ein Ermahnungsschr.der deutschen Fürsten an seinen Herrn könnte nicht schaden (J. C. anL. Wilhelm, Heidelb. 8. Juli, Marb. Or.). Der hess. Kanzler Meckbach,bei dem Sögur gleichfalls seinen Herrn rechtfertigte, erklärt in einemSehr, an L. Wilhelm, Cassel 21. Juli, der Gesandte sei liberioris linguae,aber aufrichtig, ein guter Christ, in der Bibel bewandert und zugleichein verständiger Weltmann. Doch erfahren wir, dass Sögur die Abnei-gung der niederländischen Ultraprotestanten gegen Oranien wegen derVerbindung mit Alencon teilte; Oranien habe dadurchzeitliche Wollartund eigenen nutz gesucht" und es habe nach der Vovhersagung einesvornehmen Mannes (wohl Brocard, ein alter Schwärmer und Segur'sOrakel) mit beiden keinen andern Ausgang geben können. Sögur warübrigens damals bereits durch ,,1'irresolution trop grande" der ICff. vonSachsen und Brandenburg sehr herabgesliiiimt und zur Rückkehr nachFrankreich entschlossen (S. an Kf. August, Cassel L'3. Juli, Henr.regis epp. p. 356 ff.; an L. Wilhelm, Cassel 22. Juli, Marb. Frankr.unter Heinr. III. Or.). Noch am 28. August ersucht S. aus Bremen denKf. August inständig, ihm endlich eine Antwort auf seine Werbung zu-kommen zu lassen, was sich jedenfalls auf A. Versprechen einerVereinbarung mit Brandenburg über eine allgemein protestantische Con-cordie (ebd. p. 210 f.) bezieht.

23. Juli 291. Pfalzgraf Johann an die Strassburger Capitu-Berg- laren Witgenstein, Mausfeld und Win neu berg. 1 )

zabern

Bedauert die Gewalttätigkeit ihrer Gegner und die Unterzeich-nung der unbilligen Dekrete durch einige, die vorgeben der A. C.zugetan zu sein. Sie sollen bei den Fürsten der A. C. um einenReligionsconvent anhalten, sich an J. C. u. a. wenden. Kur-sachsen hat sich ja gegen die Stadt Strassburgziemlich teutsch"erklärt. 2 ) . . .

Str. Cop.

1) lieber den Strassburger Capitclstreit vgl. Häberlin XIII, 571 ff.;Stieve, Briefe und Acten IV, 45 ff.

2) Am 12. Juni hatten die Pf. Joh. Casimir, Johann, Roichard unddie M. Ernst Friedrich und Jakob von Baden, am 3. Juli Kf. August an