Fig. 58.
Koch aus dem Grossbasler Totentanz,nach B üche 1.
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Übermalung des GrossbaslerTotentanzes vor 1568 nichtsbekannt, und dann gehören dieTrachten in den beiden neuenBildern eben nur in die ZeitKlaubers. Dies gilt nicht ein-mal so sehr von der spanischenTracht des „Malers" wie vonderjenigen der „Mutter", derenKostüm für die Jahre 15 50 bis1600 geradezu bezeichnend ist(vgl. Hefner -Alteneck, III, 32).Neben den zwei letztenBildern gilt auch das Bild desKochs für eine Nachahmungdes gleichen Gegenstandes inBern (Fig. 58, 59). Wacker-nagel sucht dies dadurch zu begründen, dass der Koch in Gross-Basel für die übrige Malerei desselben Cyklus „fast zu gut" sei,namentlich mit Rücksicht auf das so viel geringere Vorbild inKlingenthal, und dass anderer-seits Manuel, der Maler desBerner Totentanzes, zu selb-ständig war, um nach einerGrossbasler Vorlage zu ar-beiten. Dieser letztere Grundist aber hinfällig, da Manuel,wie sich zeigen wird, sicheine ganze Reihe von Nach-ahmungen gestattete. Fernerist das Urteil W\( kernagelsüber den ästhetischen Wertunserer Figur wenig konse-quent, da er doch gleichzeitigdie vorzüglichen Bilder derJungfrau, des Waldbrudersund anderer Personen inKlingenthal mit allen übrigen, n g . 59 . Kü ch aus dem Bemcr Totentanz.