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Fig- 47-
Kaufmann aus den Heidelberger Holzschnitten
des Totentanzes, nach dem Original.
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davon keine Spur, d. h. als spätererZusatz ist es in der That nichtvon Anfang an mit dem übrigenWerk gedruckt worden, sondernwurde erst sehr späten Abdrückendesselben, oder mit anderenWorten, einer neuen Auflagehinzugefügt. Auch geschah dieszweifellos nicht aus irgend einerLaune, sondern zu bestimmtemZweck. Das Bild befindet sicham Schluss der ganzen Reihe, alsoan der Stelle des in H 2 fehlendenzweiten Predigers. Es ist unwahr-scheinlich, dass dieser Mangel einursprünglicher und beabsichtigter war, da doch alle anderen Kopiendes Grundtextes den zweiten Prediger haben. Nimmt man alsoan, dass der Holzstock mit dem Bilde des zweiten Predigers vorder uns allein bekannten späteren Auflage verloren ging, ohnedass gerade ein Abdruck davon dem Verleger zur Verfügung stand,so versteht man leicht, dass er sich zu einem Ersatz durch einneu erfundenes Bild entschloss. Den Charakter des Notbehelfszeigt das Blatt des Apothekers auch schon darin, dass sein Text
wesentlich aus den früheren Holz-schnitten entlehnt ist: der Sinnder Ansprache wie der Antwortist vom Bilde des Kochs, zweiZeilen sind beinahe wörtlichvom Bilde des Juristen entlehnt,nur mit anderer Rechtschreibung.Der einzige bekannte Abdruckdes ganzen Holzschnittwerks inHeidelberg kann daher ganz wohlviel jünger sein als die auf-gezählten anderen Exemplaredesselben Textes, währendseine erste Auflage, auf die esdoch allein ankommt, weiter
V.
Fig. 48.
Nonne aus den Heidelberger Holzschnitten
des Totentanzes, nach dem Original.
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