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Papier wie H 1 niedergeschrieben, die Jahreszahlen 1443 un d J 447tragen; ebenso ist H 2 mit anderen Holzschnittwerken in einem Bandevereinigt, unter denen sich ein SroRERSches Blatt von 1471 befindet.Die drei übrigen Handschriften, von denen ich übrigens nur M 2 be-rücksichtigen werde, entbehren jeder unmittelbaren oder mittelbarenZeitbestimmung. Ist nun für M 3 und das Berliner Exemplar dasDatum der Niederschrift in 1446 und 1448 gegeben, so wird manauch für H 1 aus den gleichzeitigen Handschriften desselben Codexdie vierziger Jahre des 1 5. Jahrhunderts als die wahrscheinliche Ent-stehungszeit annehmen können. Nur für die Holzschnitte H 2 ist eineentsprechende Zeitbestimmung aus dem angebundenen Bildwerk von
1471 schon deshalb nicht zulässig,weil eine in demselben Codex be-findliche Handschrift angeblichaus dem Ende des 14. oder demAnfang des 15. Jahrhundertsstammt (s. Geffken, Anhang, S. 1).Man muss also versuchen, dasnicht unwichtige Datum von H 2durch eine Untersuchung der Holz-schnitte selbst zu eruieren*).
H 2 zeichnet sich vor allem da-durch aus, dass seine Bilderreihedurch den „Apotheker" vermehrtist, der in keinem anderen Toten-tanze vorkommt. Es handelt sichdabei nicht um eine Einschiebung,wie sie bei anderen Reproduktionen unseres Gegenstandes so häufigist, sondern um einen bloss äusserlich angefügten Zusatz; denn dasBild des Apothekers trägt keine Ordnungszahl wie die vorausgehen-den Bilder, die mit der typischen Zahl 24 abschliessen, und stehtdaher ausser der Reihe. Wäre es eine Zugabe des Verfertigersder anderen Bilder (Massmann), so bliebe es unerfindlich, warum eres nicht an passender Stelle, etwa hinter den Arzt, eingereiht undso 25 Bilder aufgezählt hätte.
Fig. 45-Apotheker aus den Heidelberger Holzschnittendes Totentanzes, nach dem Original.
•) P>UR( khariit giebt kurz an, H 1 und H- seien 1447 und 1471dies ist natürlich nur ein Flüchtigkeitsfehler.
„datiert" (No. 4, S. 58);