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noch die von Bcrckhardt übersehene, anders beschaffene Hälfte (b)vor der Laienkirche anschliesst (s. o.). Zieht man endlich noch denbisher unbekannt gebliebenen östlichen Kreuzgang in Betracht, sobetrug jener Abschnitt vor dem Chor (a) ungefähr ein Achtel desgesamten Kreuzgangs, konnte also schon deshalb nicht wohl als„anderer Teil" allen übrigen Abschnitten, nämlich b, c, d, e — nichtbloss dem westlichen c und nördlichen d (Bcrckhardt) — entgegen-gesetzt werden. Unter allen Umständen konnte mit dem 1437 er-bauten Kreuzgange nicht der westliche gemeint sein, der innerhalbeines Klostergebäudes lag und daher, da ausdrücklich nur von demBau eines Kreuzganges gesprochen wird, in jenes hätte nachträglichhineingebaut sein müssen. Allerdings stellt sich Burckhardt einensolchen Einbau recht einfach vor: nachdem man in die HauswandBogenöffnungen durchgebrochen hatte, präsentierte sich dahinter dieWandfläche, auf die der Totentanz gemalt wurde. Welche Wand-fläche denn ? Die andere Aussenwand des Gebäudes konnte es nichtsein, da ja hinter dem Kreuzgang noch die Konventstube lag; undso ohne weiteres kann man doch nicht annehmen, dass die sietrennende Mauer zufällig schon vorher im Innern des Hauses gestandenhätte, an der richtigen Stelle und mit allen Fenstern, die nach Büchelso alt waren wie die sie tragende Mauer. Folglich hätte diese Mauerwie überhaupt der ganze Kreuzgang nicht ohne die grössten baulichenSchwierigkeiten, wenn es überhaupt anging — man denke nur andas Gewölbe, die Widerlager und Fundamente — in das Haus hinein-gebaut werden müssen. Diese umständliche Arbeit war aber nichtnur unnötig, da man durch einen Anbau dasselbe erreichen konnte,sondern es ist auch gar nicht glaublich, dass sie stattfand, weil dieanstossenden Kreuzgangflügel, der südliche und der nördliche, in derThat nur äusserlich an die alten Gebäude angebaut wurden und sodeutlich zeigten, wie man damals Kreuzgänge an schon bestehendenGebäuden anlegte. Es ist also, solange nicht positive Zeugnissedagegen sprechen — und im Jahrzeitenbuch ist nichts davon zufinden — mehr als wahrscheinlich, dass der westliche Kreuzgangnicht nachträglich eingebaut wurde, sondern zugleich mit dem ganzenGebäude, und da dieses nach seiner Bestimmung (Konventstube u. s. w.)und als Verbindung zwischen Kirche und Hauptgebäude zu den ältestenKlostergebäuden gehört haben muss, lange vor 1437 entstand. Ge-gründet wurde das Kloster in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.