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Dass der östliche Abschluss des Friedhofs (c) ebenfalls auseinem Kreuzgang mit Spitzbogenöffnungen an seiner Hinter- undAussenwand bestand, ist aus dem, auch in anderen Dingen nichtganz genauen MERiANSchen Plan nicht zu ersehen, geht aber ausBüchels Handzeichnungen und den hinzugefügten Bemerkungen un-zweideutig hervor. Dies ist nur bisher ganz unbeachtet geblieben.So bezeichnet Büchel auf einer kleinen Planskizze den Platz, deröstlich an den Friedhof stiess (h), als „Matte", spricht dann vondem Kreuzgang „gegen die Matte" und zeichnet endlich Teile dervon den Bogenöffnungen durchbrochenen und dazwischen bemaltenHinterwand dieses Kreuzgangs, wobei noch einmal die durch dieÖffnungen sichtbare Grasfläche als Matte bezeichnet ist. Burckhardtund Riggenbach haben eine dieser BücHELschen Zeichnungen re-produziert, aber als Darstellung aus dem südlichen Kreuzgang amChor aufgefasst; Burckhardt - Biedermann hat den östlichen Kreuz-gang ebensowenig erkannt*).
Nach dem erwähnten Klosterbuch w r urden nun 1437 verschiedeneGeldsummen (ca. 1100 Pfund) für den Bau „des Kreuzgangs",einige Zeit darauf eine weitere Summe (120 Pfund) „für den an-deren Teil des Kreuzgangs vor dem Chor" verwendet.Nach Burckhardts Erläuterung ist dieser später gebaute Kreuzgang„vor dem Chor" der ganze südliche Flügel; der Zusatz „der andereTeil" bezeichne den Gegensatz zu dem früher, 1437, erbauten erstenTeil des Kreuzgangs, der folglich den westlichen und den nördlichenFlügel umfasst habe. Wenn Burckhardt hinzufügt: „Jedenfalls istdas Vorhandensein der Totentanzbilder an den rückwärts liegendenWandflächen unmöglich vor dem Bau des Kreuzgangs", so ist diesin so fern richtig, als der westliche Flügel mit dem Anfang des Toten-tanzes in das Haus eingebaut war und daher das Gemälde natürlichnicht früher begonnen werden konnte, als die dazu dienende Wand-fläche geschaffen war. Diese an sich ganz korrekte Folgerung rettetaber nicht alle vorausgeschickten Deutungen Burckhardts.
Der Kreuzgang vor dem Chor ist nicht der ganze südliche Flügel,sondern, wie wir sahen, nur eine Hälfte (a) desselben, an die sich
•) Ein Teil der von BCchel kopierten Bilder des südlichen und östlichen Kreuzgangs(Legenden, Heilige, Christi Leben u. s. w.) ist 1 517 datiert und soweit darauf spanische Trachtenwiedergegeben sind, auch wirklich aus jener Zeit; andere Bilder derselben Gänge mögen bedeutendälter gewesen sein.