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verschiedene Typen zeigen, i) No. i— 26: natürliche Körperbildungund Haltung, Gesicht rund, Nase im allgemeinen gerade und nichtgross, 2) No. 27—39: steife Haltung, Beine dünn, Unterschenkel zulang wie bei den zugehörigen Toten, Arme meist zu kurz, Gesichtlang, Nase gross und häufig gebogen*).
Aus allen diesen Eigentümlichkeiten der beiden Abschnitte desKlingenthaler Totentanzes muss geschlossen werden, dass sie vonverschiedener Hand und zu verschiedener Zeit angefertigt wurden.Als der erste grössere und bessere Abschnitt fertig war, trat ausirgend einem Grunde eine Unterbrechung ein; danach fügte eingeringerer zweiter Maler die Fortsetzung hinzu, so wie wir schon amTotentanz von La Chaise - Dieu eine derartige spätere Ergänzungantrafen. Während aber dort der erste Maler einen festen Rahmenfür das Ganze geliefert und daher seinen Nachfolger wenigstens zurEinhaltung der ursprünglichen Zahl und Reihenfolge der Figurengezwungen hatte, stand es dem zweiten Maler und seinen Auftrag-gebern in Klein-Basel frei, in der Fortsetzung der abgebrochenenReihe ganz neue Gestalten einzuführen, was auch in der That ge-schehen zu sein scheint. Unter den No. 1—26 befand sich keineFigur, die nicht schon im handschriftlichen oberdeutschen Urtextoder dem französischen Drama vorkam (s. Tabelle IV); sie sind alsoals ursprüngliche anzusehen. Erst in der Fortsetzung begegnen unsin No. 27—35 lauter neue, nur Klein-Basel eigentümliche und erstvon dort weitergetragene Figuren, worauf der Schluss (No. 36—39)wieder mit jenen anderen Texten übereinstimmt. Man könnte diesfreilich auch so zu erklären versuchen, dass die No. 2J —35 in demoberdeutschen Urtext ebenfalls vorhanden waren und nur bei derAbfassung der Handschriften ebensogut wie die Scenen No. 14,22— 26 fortgelassen wurden. Der Text von No. 27—35 scheintmir aber weniger original zu sein als das übrige: er enthält häufigerWiederholungen früherer Verse (vgl. nach Massmann No. 29, 30, 34mit No. 24—26), und andererseits fehlen ihm alle die Ausdrücke,die im übrigen Text auf einen alten dramatischen Ursprung hinweisen
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) Auch hier muss ich eine Ausnahme feststellen, indem der Waldbruder aus der ersten Ab-teilung vollkommen dasselbe und zwar gute Profil hat wie der Narr in der zweiten Abteilung(Fig. 28, 32). Da nun die letztere zweifellos die geringere Kunst verrät, so wird wohl der zweiteMaler der Kopist gewesen sein und nicht etwa umgekehrt den vorgefundenen Waldbruder nachseinem Narren abgeändert haben.