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zu nennen: die Hinweise auf das letztere statt auf das Schauspiel inder Einleitung und am Schluss, und die Strophen des Armen unddes toten Königs (s. u.).
Das Faksimile der ersten Buchausgabe besteht aus siebzehnBildern, nämlich dem eigentlichen Totentanz (fünfzehn Bilder) einemeinleitenden und einem Schlussbilde (s. Tabelle I). Zu jedem Bildegehören in der Regel vier achtzeilige Strophen; nur das erste hatihrer bloss zwei, während das elfte und das sechzehnte noch je einefünfte Strophe enthalten. Das einleitende Bild zeigt uns den Ver-fasser (Lacteur), einen Mann in geistlicher Tracht, der vor einemLesepult sitzt, umgeben von Bücherkisten. Als Vertreter des erstenPredigers im Schauspiel verweist er im Text die Beschauer auf diefolgenden Totentanzbilder als einen Spiegel des Schicksals allerMenschen, jedes Standes und Geschlechts; ein weiterer Hinweis aufdie ernste Lehre des Gemäldes (Hec pictura) findet sich in lateinischerSprache auf dem Spruchband, das ein Engel über dem Ver-fasser hält.
Im Schlussbilde richtet ein „Maistre" (der zweite Prediger desSchauspiels) in ähnlicher Tracht und Umgebung wie der Verfasserseine Ermahnungen an die Vorübergehenden (vous qui cy passes).Ein vor ihm auf dem Boden liegender Toter (Ung roy mort) zeigtauf die neben ihm befindliche Königskrone, die ihn im Lebenschmückte, und fügt mit Bezug auf seinen gegenwärtigen Zustandhinzu: „Tel serez vous bons et pervers: tous estres sont ä versdonnes" *). Zweifellos ist dies eine Reminiscenz an die alte Legendevon den drei Toten und drei Lebenden; denn ähnliche Worte findensich nicht nur in der Wiederholung dieser Legende in den späterenDrucken der Danse macabre, sondern schon in dem alten Baden-weiler Gemälde aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts, wo die Totenden Lebenden zurufen: „Der wir sint, das werdent ir" und „dieWürmer nagent min bein" (Lübke). Diese Episode des toten Königskann nicht aus dem alten Schauspiel stammen, schon weil sie zurscenischen Aufführung, in der sich die Personen am Beschauer vorbei-bewegten, nicht geeignet ist; dann aber auch, weil sie gar nicht zum
) Es ist wohl nur ein allerdings nicht ganz gewöhnlicher Druckfehler, dass bei Le RouXDe Lincy und Tisserand von den vier Strophen dieser Bildseite nur eine dem toten König unddrei dem Maistre zugeteilt werden, während nach allen übrigen Drucken beiden je zwei zukommen.