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Richter) mit dem gedruckten Text übereinstimmt (Langlots I, 196,287, 340). Auch die Holzschnitte sind bisher "immer für Kopiendes Wandgemäldes angesehen worden, ohne dass man direkte Be-weise vorzubringen wusste. Solche können aber aus den Trachtender Holzschnitte mit grösserer Sicherheit als ähnliche Zeitbestimmungenhinsichtlich eines anderen Totentanzes entnommen werden. 1) DieWeltlichen unserer Danse macabre tragen meist das lange talar-ähnliche Obergewand (houppelande) oder die gegürtete housse, diein Paris bis gegen 1430 herrschten, dann aber abnahmen (Weiss I, 90).
Fig. 5. Arzt und Jüngling (Amoureux) aus der Pariser Danse macabre,nach Le Roux de Lincy et Tisserand.
2) Andererseits kamen auf Veranlassung Karls VII. (1422—1461) diehohen Hüte und das kurz geschorene Haar auf (ebend. 94), wovonauf unseren Bildern nichts zu sehen ist. 3) Die Spitz- oder Schnabel-schuhe, die von ca. 1350—1500 trotz aller Verbote herrschten,wurden in Paris 1422 durch ein strenges Edikt wenigstens für kurzeZeit unterdrückt (ebend. 92); in der Danse macabre kommt keineSpur eines Schnabelschuhes vor. Diese drei Punkte, namentlich derletzte, beweisen, dass die Trachten der Danse macabre nur der Zeitvon 1422 bis gegen 1430 angehören können. Und da es ganz
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