9
ilung insbendenere, wie
sie nurulichungrden.dass die
befindetsammen-
dieselbe/urde eren hoch-ise nicht■ in demn Gegen-.ssung iste Gestalt5 Reigen-iz ähnlich
in ParisSeelmann
des dem
aus Un-ers leitet
Bescheidrieht also;, wie ichmziskaner
dass die. h. über-rfasst war.
bevor er
Dichtung1 späteren,;se ältesteramatischeder ältesteAufführung
gehörte und diente und dass folglich der Totentanz gerade in dieserKunstform ins Leben trat. Auch die urkundlichen Nachweise solcherAufführungen in Frankreich können nichts entscheiden, da sie sichauf eine Zeit beziehen, als es bereits Gemälde desselben Gegen-standes gab, die also älter sein konnten als das Bühnenspiel (vgl.Langlois, Dufour, Schnaase). Wackernagel hat freilich ausgesprochen,dass, wenn eine solche dramatische Dichtung wie der Totentanzim 14. oder einem früheren Jahrhundert bestand, sie dann auchsicherlich zur öffentlichen Aufführung kam, auch wenn dies nichtverbürgt ist; denn „dem Mittelalter war die Unnatur noch fremd,dergleichen bloss zu schreiben und zu lesen, nicht aber auch zuspielen" (S. 317). Dieses Argument ist aber mehr geistreich alsüberzeugend, wie der scharfe Widerspruch Schnaases beweist. Da-gegen hat Seelmann ein direktes Zeugnis dafür aufgefunden, dassjener älteste Totentanz in der That zu Aufführungen diente (No. 65,S. 16). In dem Revaler Totentanze, einer Kopie des LübeckerGemäldes, ist im Texte auch die Einleitung, die Anrede des dasSchauspiel leitenden Predigers an die Zuschauer, erhalten, die inLübeck verloren gegangen ist. Durch die ersten Worte: „Och re-delike creatuer" — erweist sie sich als eine Nachbildung des ent-sprechenden französischen Stückes mit dem Anfang: „O creatureraysonnable"; während aber der französische Prediger seine Zuhörerauf die folgende „Danse macabre" hinweist, findet sich an derselbenStelle in Reval das Wort „spectel" (speetaculum, Bühnenspiel). Danun eine Aufführung des Totentanzes in Lübeck, woher doch derRevaler Text stammt, auf Grund urkundlicher Nachrichten ganz aus-geschlossen ist (Seelmann), so muss jene Bezeichnung des Toten-tanzes als eines Bühnenspieles auf das französische Vorbild bezogenweiden. Auch scheint mir aus der allgemeinen Übereinstimmungjener französischen und der niederdeutschen Einleitung hervorzugehen,dass das Wort „Danse macabre" geradezu in spectel übersetzt wurdeund folglich noch im 15. Jahrhundert nicht einen Totentanz schlecht-weg, sondern den gespielten Totentanz bedeutete. Um so bestimmterkann nunmehr jene Erwähnung des Danse macabre durch einenfranzösischen Dichter des 14. Jahrhunderts (s. o.) auf das Schauspielbezogen werden.
Aus diesem Ursprung des französichen Totentanzes verstehtsich auch die ganz untergeordnete Rolle, die sein bezeichnendstes