wesentlich an die Totentanzbilder, an ihre Auffassung und Aus-führung; dies und vollends die dabei durchweg geübte Methode ver-langten als ganz unerlässlich die Zugabe zahlreicher Abbildungen.Das dankenswerte Entgegenkommen des Herrn Verlegers machte esmöglich, dazu die noch vorhandenen Originale, und soweit dies aus-geschlossen war, die besten Reproduktionen zu benutzen.
Vor allem sind hier die sämtlichen HoLBEiNschen Totentänze zunennen, die nach den besten Exemplaren des Berliner Kupferstich-kabinetts und der Bauakademie in Berlin, sowie des Dresdener Mu-seums wiedergegeben sind, hier zum erstenmal ganz vollständig undin einem Werke vereinigt. Die nächstwichtigen Basler Totentänzesind bekanntlich nur in den BüCHELSchen Kopien auf uns gekommen;diese sowie die alten Münchener Holzschnitte des Totentanzes konnteich hier am Orte kopieren lassen, dank der Liebenswürdigkeit derVorstände der Münchener und der Basler Bibliothek sowie der Kunst-sammlung in Basel. Die Heidelberger Holzschnitte und einige BaslerHandzeichnungen (von Manuel und Holbein, ferner das Basler Exem-plar der Dolchscheide) wurden nach Originalphotographien kopiert.Für die übrigen Abbildungen konnten zum Teil ebenfalls Originale oderdie davon allein erhalten gebliebenen Reproduktionen benutzt werden.
Aus technischen Gründen mussten allerdings für die eigentlichenTextbilder in der Regel Federzeichnungen angefertigt werden. Ichlege aber einiges Gewicht darauf, dass diese Zeichnungen mit allerSorgfalt unter meiner ständigen Aufsicht hergestellt sind; denn ichhabe nicht selten gefunden, dass auch unscheinbare Inkorrektheitenfrüherer Kopien eine richtige Auffassung der Bilder ganz erheblichbeeinträchtigten.