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R. von Weiden aus Oliva an Ort und Stelle genau aus-gemessenen Leidensweg an; es wird erzählt, dafs man sogarmit Steinen von den Jerusalemstätten einige Schiffe be-frachtete, die jedoch meistens untergegangen seien, doch hättendie geretteten Steine ausgereicht, um die drei Kapellen vonChristi Kreuztragung, der Veronika und des Simon vonKyrene zu erbauen. (Zeitschrift für Ethnologie, Berlin 1881,Verhandl., S. 313—315.)
C. 1650. Johannes von Schauwenburgh, Itinerariumßomam versus et Roma Jerosolymam (Berlin, Königl. BibliothekNo. 58, 4 Ü und ibid. Sectio Hamilton, No. 592, 8 °).
1651. Wolfgang Aigen von Nürnberg: Reisebeschrei-bung nach Italien, Dalmatien, Griechenland, Türkeyen,Frankreich etc. (Weimar, Biblioth. No. 323, 4°, 176 foll.s. XVIII.)
1655. Arndt Grebhard von Stammer bricht mitWolf Wilhelm Laninger aus Böhmen und Hierony-mus Beheim, einem Patrizier aus Nürnberg, von Venedigauf (S. l) und segelt nach Smyrna, wo er bei einem hol-ländischen Kaufmann Michael Stall logiert, von danachKonstantinopel, wo Hieronymus Beheim im Hause des eng-lischen Botschafters Paul Pundor (der von Frankreichwird Achilles, Baron von Chorlin, der von HollandCornelius Hage S. 27 genannt) stirbt (S. 58); als Gästedes holländischen Gesandten werden zwei aus Preufsen stam-mende Adelige Christoph Perband und Martin Opa-chowsky genannt (S. 59); als ersten Dragoman am türki-schen Hofe lernen sie einen Deutschen aus der GrafschaftBarby kennen, der aber seinen eigentlichen Namen zu nen-nen sich weigert. Mit diesen beiden und Wilhelm La-ninger (S. 60) segelt Arndt nach Alexandria, von da gehter über Rosette, wo er einen Juwelier aus der Schweiz trifft(S. 66), nach Cairo, wo sie einen Ungar Lukas Ster-nowsky als Dolmetscher engagieren (S. 83) für die Reisenach dem Sinai. Vom Sinai kehren sie wieder nach Cairozurück und gehen von Damiette aus zu Schiffe nach Jaffa,besuchen in Jerusalem, wo sie einen deutschen Mönch