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(S. 17—21), traf in Limissol einen Kölner, der auf einemholländischen Schiffe heimfuhr und seine Briefe nach derHeimat mitzunehmen versprach (S. 21), und erreichte am8. April Jaffa (S. 22—23). In Ramien lieh er dem aus derGefangenschaft von Damaskus heimkehrenden Jan Cor-nelius aus Dortrecht sechs Zechinen, da dieser dem Ge-leitsmann sein Geld nicht bezahlen konnte (S. 25), und kamam 11. April in Jerusalem an (S. 28), das er der Gröfsenach mit Erfurt vergleicht (S. 36). In der Nacht vom 12.zum 13. April ward „Hieronymus von Mefsgringen",der Sohn eines französischen Grafen aus Paris zum Ritterdes heiligen Grabes geschlagen (S. 48). Am 4. Mai ver-liefs Scheidt Jerusalem, traf in Cypern zwei holländischeSchiffe, deren Kapitäne er Cornelius Janssenschramvon Enckhausen und Martin Nikolaus nennt; auf demeinen befand sich auch ein deutscher Barbier aus Leipzig(S. 93). Scheidt liefs die Urkunde über seinen Besuch desheiligen Grabes durch den venetianisclicn Konsul BaptistaContarini vidimieren (S. 96) und segelte am 1. Juli nachAlexandrette (Beschreibung der Stadt S. 97—99); von hierbrach er am 10. August wieder auf und landete am24. September in Alicante (S. 106). Dann segelte er durchdie Strafse von Gibraltar, an der portugiesischen und fran-zösischen Küste entlang (S. 107 —121), landete an derholländischen Küste und traf in Alkmar Andreas LorenzPeters, dessen Freunde Cornelius er in Ramleh aus derVerlegenheit geholfen hatte (S. 123), und den deutschenSchiffs barbier aus Würzburg in Amsterdam wieder(S. 123). In Dortrecht suchte er vergeblich von Corneliussein Geld zurückzuerhalten (S. 124) und ging mit demSchiffsbarbier über Franeker, Emden, Osnabrück nach-hause; am 23. Dezember traf er glücklich in Erfurt ein(S. 126—128).
Die Reisebeschreibung erschien Helmstädt 1679. 4°.
1617 am 12. April brach Wolfgang Singer vonSechsein auf und empfing am 4. Oktober 1618 in Jerusalemden Ritterschlag (Urkunde in Samen). L.