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rusalempilger gelandet waren: ein Graf von Hardeckmit seinem Diener, die Freiherren von Thun, vonSeebach, von Cretzheim, Fuchs (alle aus Franken),ein Kitter vonBernico, Uhlfeldt, ein Däne, Bartholdtund Jakob Schachmann' aus Danzig, sowie deren Dol-metscher Bertholdt Rö sslin, der bereits früher die Le-vante bereist hatte (S. 414). Kiechel wohnte in Galata beidem ihm schon von Tripolis her bekannten Johann Rat-tich (S. 421). Am 14. Dezember ging er mit HeinrichGendrofsky aus Boutochin in Böhmen, dem Maler deskaiserlichen Botschafters, unter Segel (S. 421); auch ein vonder Galeere entsprungener Schweizer Konrad MeckleausSt. Gallen, stahl sich auf das Schiff und wurde bis Rovignomitgenommen (S. 426, 461). Am 10. Juni 1589 landeteKiechel in Venedig (S. 461) und trat mit dem AugsburgerPostboten Tobias Agster und den Kaufleuten Kaspar Krön,Peter Berner, Anton Platz aus Augsburg und Nättel ausNürnberg den Heimweg über den Brenner an; am 30. Juniwar er wieder in Ulm (S. 463—466).
Die Reisebeschreibung Kiechels gab Hassler in der Biblio-thek des litterarischen Vereins zu Stuttgart 1867 heraus.
1586 unternahm Karl Nützeil aus Nürnberg einePilgerfahrt nach Jerusalem (vgl. oben S. 273), wo erRitter des heiligen Grabes wurde. Er erwarb sich durchseine vielen Reisen den Namen des „deutschen Ulysses"(Will IV, 376). Seine Reisebeschreibung ist noch erhaltenim British Museum zu London (Egerton 193, fol. 363—443,§ 4).
1587. Ernst von Buseck, genannt Mönch, ver-liefs am 12. April mit Junker Ferdinand ZulfleischEhingen, kam am 25. April nach Venedig, wo er WolfSigmund von Haunsperg und Karl Ferdinand vonRechberg antraf, die sich ihm anschlössen; aufserdemnennt er noch als Reisegefährten: Seufried von Mosheim,Philipp von Adelshausen, Georg Hochstetter,Philipp von Spechbach und Bernhard Walter vonWaltersweil. Am 20. Mai segelten sie ab und erreichten