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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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mann Sägesser und seinen Lieutenant Hans von Cham,beide aus Luzern, und kam von hier am 7. Juni wiederin die Heimat zurück. Die Reise hatte 228 Kronen ge-kostet (f. 92).

Zum Schlufs giebt Cysat an, dafs er die Beschreibungaus Tagebüchernotizen und Briefen zusammengestellt habe,dann folgen eine Abschrift des Todesurteils Christi (f. 93;vgl. Lussy 32—35) und die von Lussy (87—93) unserhaltene Urkunde über die wunderbare Rettung im Sturme(f. 94—97).

An die Aufzeichnungen des Johannes von Lauffen schliefstsich ein Excerpt aus dem Reisebericht Peter Giefslersan (f. 98—103), von der Zeit an, als sich die Pilger in Li-missol trennten. Peter Gyfsler landet mit seinen Gefährtennach vielem Umherirren am 7. November in Istrien, von wosie nach Venedig gelangen und dort in der deutschen Her-berge „zum Löwen" einkehren. P. Gyfsler kommt am 10. De-zember in seiner Heimat Uri an, nachdem er 30 Wochenund einen Tag entfernt gewesen war und 220 Kronen ver-braucht hatte.

Der Text dieses Berichts befindet sich im Kantonalarchivvon Luzern, dessen Direktor Herr Th. v. Liebenau ihn mirim Original überliefs; Herrn Dr. Meisner verdanke ich vor-stehenden Auszug. Ein vollständiger Abdruck, allerdingsvoll Schreib- und Lesefehlern, steht in der Luzerner Zeitung1864 No. 209, 216, 223, 229, 236, 243, 250, 257.

1583 (d.) Herzog Nikolaus Christoph von Rad-zivill aus Polen erwähnt in seiner Reisebeschreibung(Reyfsbuch 1609, H, S. 162), dafs am 29. Juni mit ihmFreiherr Abraham III. zu Dohna aus Schlesien (vgl.Aufzeichnungen über die erloschenen Linien der FamilieDohna, Berlin 1876 (anonym), Abteil.: Die schlesische LinieXV — XVI), Georg Kos und Michael Konarski ausPreufsen, Andreas Skorulski aus Litauen und Pe-trus Bilina aus Polen zu Rittern des heiligen Grabes ge-schlagen worden seien; aufserdem nennt er noch als Be-gleiter den Jesuiten Leonhard Pacificus, Johannes