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hausen), die mit einigen Vertrauten auch nach Venedigvorausgehen würden, um eine Galeere zu mieten und Reise-bedürfhisse zu besorgen, auch versprochen hätten, wennes ihre Verhältnisse gestatteten (S. 344), ihn mit nach demheiligen Lande zu begleiten. Der zweite Brief Albrechts(Venedig 5. Oktober) berichtet dem Herzog Wilhelm, dafser am Datum des Schreibens glücklich zu Venedig gelandet,aber auf der Reise Bernhard von Schönberg,Otto von Scheidingen, Hans von der Planitz,Curt von Ammendorf, Hans von Bernstein undHeinrich Bussmann gestorben seien (vgl. oben S. 158 u.161). Ein drittes Schreiben Albrechts (Venedig 14. Oktober)giebt Nachricht von der bevorstehenden Vermählung desKönigs von Ungarn mit einer neapolitanischen Prinzessinund fügt hinzu, dafs er am 15. Oktober Venedig ver-lassen werde. Der vierte Brief (26. Oktober) ist vomKurfürst Ernst von Sachsen an Herzog Wilhelm vonDresden aus gerichtet und meldet die bevorstehendeHeimkehr Albrechts, worauf Herzog Wilhelm in einemfünften und sechsten Briefe dem Kurfürsten für seineMitteilung dankt (31. Dezember) und den Herzog Albrechtersucht, ihm von dem Tage seiner Ankunft in DresdenKenntnis zu geben, damit er ihn besuchen könne. — Vonnoch höherem Interesse als diese Briefe ist ein Schreibendes Dogen Johannes Mocenigo von Venedig an HerzogAlbrecht (J.O. März 1480), namentlich wegen der Beilage,einer Rechnung des SchifFspatrons Andreas Contarini, inwelcher dieser eine Masse Forderungen an die Kasse Al-brechts zusammenstellt; ein ähnliches Schriftstück ist ausder ganzen Litteratur der Pilgerreisen nicht bekannt. Dafsder Aussteller des Rechtes seiner hohen Forderung nichtganz sicher war, mag daraus erkannt werden, dafs er von875 Dukaten, die ihm zustünden und versprochen seien, auseigenem Antriebe nur 550 verlangt. Wir lassen das fürdie Geschichte der Pilgerreisen im späteren Mittelalter lehr-reiche Dokument vollständig folgen.
Schreiben des Dogen Johannes Mocenigo an Her-