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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
Entstehung
Seite
167
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fruntlich zcuerzceigen. Geben zcu Dressden am MittwochenCircumcisionis domini Anno etc. LXXVII.

Alb recht, von gots gnaden herzcog"zcu Sachssen lantgraff In Do-ringen und Marggraff zcu Missen.(Adresse:)Der hochgebornne furstin ffrawen AnnanMarggraffynne zcu Brandenburg zcu StetinPomern etc. herzcogyn Burggreffyn zcu Nurm-berg und furstin zcu Rügen etc. unser libennSwester.

6. Schreiben Herzog Alb rechts zu Sachsen an Mark-graf Johann zu Brandenburg, worin für bezeigte Teilnahmean der Rückkehr des Herzogs, sowie für zwei übersandteReigerfalken gedankt wird. Dresden, Sonnabend nach cir-cumcis. domini 1477. (Concept.)

Wittenberger Archiv. Brandenburg etc. S. Kapsel I.Bl. 120.

Der Anfang dieses Schreibens lautet:

„Unsern etc. Liber ohm unnd Swager, wir haben uwerlibe schryben iczt an uns gelanget, das ir unser wedder-kunft gesunt unnd frolich zcu unsern landen als ir das erstzcu Franckfurt irfaren, hoch irfreuwet seyt unnd uns vylglucks unnd seligkeyt wünschet, mit weytern Inhalde forderirbytunge etc."

Endlich beziehen sich auf diese Pilgerfahrt noch achtBriefe, über welche Röhricht u. Meisner im Neuen Archivfür Sächsische Geschichte IV (1883), 343 — 346 Nachrichtgaben; sie stammen aus dem Staatsarchiv zu Weimar (Reg.A. fol. 38 b, Nr. 101) und wurden durch die Güte des HerrnOberarchivar, Archivrat Dr. Burkhardt gütigst zugesandt.(S. 343.) In dem ersten Briefe Albrechts an Herzog Wil-helm (Torgau 18. Januar 1476) bedankt er sich für dieFörderung seiner Reisepläne durch Zusendung einer Instruc-tion (die wir auch in Tuchers Reisebeschreibung im Reyfs-buche 1584, 373a—374a finden), und die beiden bewährtenAgenten Hans Brun (aus Weimar) und Apel (von Stein-