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Keder, Otia Lusat. 1882, 20; Neumann, Gesch. von Görlitz663—667; Knothe, Gesch. des Oberlaus. Adels 176; Gräfse,Preufsische Sagen II ; 377; Johanniterblatt 1863, Nr. 20;Wernicke in Schlesiens Vorzeit IV 1886, 541—550, Nr. 18.Eine Nachahmung des heiligen Grabes zu Görlitz (überdessen Erbauer E. Wernicke im Anzeiger d. german. Mu-seums 1877, Nr. 4, S. 100, handelt) ward in Sagan aufdem Bergel von Abt Jakob IL begonnen und von Friedrich,dessen Nachfolger, (1598) zu Ende gebracht (Catalog. abbat.Sagan. in Scriptt. rerum Siles. I, 515).
Emmerich unternahm 1476 (nicht 1478 wie Tobler, Gol-gatha 251, schreibt) eine zweite Pilgerfahrt mit demHerzog Albrecht von Sachsen (Müller, Annal. Saxoniae42-46; Sinapius, Schles. Kuriositäten II, 1045; Vulpius,Kuriositäten 1813, III, 488; s. auch unten S. 160).
Die Sage berichtet, als Emmerich von seiner Pilgerfahrtheimkehrte, habe er zwei Diener mit seinen Kostbarkeitenvorausgeschickt. Der eine wollte den zweiten überfallen undberauben, wurde aber von diesem als dem Stärkeren über-wunden, worauf er nach Görlitz eilte und diesen anklagte,er habe Emmerich erschlagen; zum Tode verurteilt, wirdder Unschuldige zum Galgen geführt, aber noch durch recht-zeitiges persönliches Erscheinen Emmerichs vom Tode gerettet(Lausitzer Magazin 1737, 91; Haupt II, 77).
1465 (b.) am 8. Dezember brach Gabriel Muffel vonNürnberg zu einer Jerusalemfahrt auf (London, British Mu-seum, Egerton 1900, 4° fol. 156); der dort enthaltene Berichtist vielleicht von demselben abgefafst.
1466 (in einer Urkunde vom 1. August) wird Bern-hard Stropperg von Kulm als Jerusalempilger genannt,der Reliquien mit nachhause brachte (Riezler, Fürstenberg.Urkundenbuch III, 381, Nr. 521).
1467(a.) Hans von Redwitz ging am 3. April vonBamberg übsr Nürnberg, München, Mittenwald, Innsbruck,Sterzing, Bruneck, St. Martin, Conegliano nach Venedig,wo er am 19. April eintraf; er segelte am 11. Mai ab (S. 7)und langte am 21. Juni in Jaffa an. Am 24. kam er nach