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Jerusalemfahrt an (Jacob, a. Melle, De itineribus Lubecensiumreligiosis, 15).
1440 (c.) Hans Wulf, Bruder des Bischofs Nikolausvon Schleswig, bestimmt, dafs für ihn ein Pilger nach demheiligen Grabe gesandt werde (Jakob, a Melle, 79).
1441. Sivert I. von Ortzen, Vasall des mecklen-burgischen Gutes Roggow bei Neu-Buckow, ging, nachdemer wahrscheinlich schon 1433 eine Wallfahrt nach Jerusa-lem glücklich vollbracht hatte (S. 17), im Jahre 1441 zumzweiten male dahin, starb aber, wie eine Denktafel in Do-beran bezeugt, am 1. Juli 1449 in Jerusalem und ward aufdem Berge Zion begraben (S. 19); sein Testament hatte eram 4. März 1441 zugunsten der Abtei Doberan gemacht.(Lisch, Gesch. des Geschlechts von Ortzen, Schwerin 1860,II, 16 — 22, worauf der Herr Verfasser dieses Buchs denHerausgeber hinwies.)
1443 pilgerte Graf Friedrich VII. von Hohen-zollern-Öttingen (Barth, Hohenzollersche Chronik, Sig-maringen 1862, 131 ; Geisheim 33f.). Der Sage zufolgehatte er das Gelübde zu seiner Pilgerfahrt im Kerker zuMömpelgard gethan, in welchen ihn Henriette, die Witwedes Grafen Eberhard IV. von Württemberg, wegen Unge-horsam hatte einsperren lassen; nach dem Tode Henriettesfrei geworden, reiste er nach dem heiligen Lande und soll,als er eben den Strand betreten, plötzlich gestorben sein(Gräfse, Preufs. Sagen II, 662 — 664; O. Schwebel, DieSagen der Hohenzollern, Berlin 1878, 91—100; vgl. v. Hagen,Ein alt schön lied von Grav Fritz von Zolre dem Ot-tinger 25).
1444. Ein Benediktinermönch von St. Ulrichin Augsburg traf mit Wilhelm von Jochem aus West-falen, Diepold von Hasberg, Heinrich Spiegel undeinem Knecht in Rhodus ein, wo er von deutschen Johannitern„ein Schiling" (Schilling von Kanstatt) und „einSchenk von Abach" (Schenk von Staufenberg) und„ein Salland" (Pallandt; über dieses Geschlecht sieheClericus, Viertel]ahrshefte für Heraldik I, 179—200, 274—