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nopel, Tirnowa, Hermannstadt, Ofen, Wien, Prag zurück.Die Reisebeschreibung (aus der Feder des Lorenz Egen) istnach einem Münchener Codex (M.) veröffentlicht im Ausland1865, S. 917 — 919; Herr Prof. Dr. Köhler in Weimarmachte freundlichst auf einen zweiten, vollständigeren Text(von Peter Sparnau) aus Weimar (W.) aufmerksam, durchdessen Angaben hier die Auszüge aus M. vervollständigt sind.Die Pariser Societe de i'Orient latin besitzt eine Kopie derWeimarischen Handschrift.
-—^ 1386. Ritter Rudolf von Arburg, der Alte ge-nannt, Herr zu Büron, ging, als der Sempacher Krieg be-vorstand, um neutral bleiben zu können, als Pilger nachJerusalem (Balthasar, Historische Beschreibung des KantonsLuzern IV, 2—3 [Manuskript der Stadtbibliothek Luzern];Anzeiger für Schweiz. Gesch. 1875, 128); er soll 1399 dieBruderschaft der 10 000 Ritter gestiftet haben (Th. von Lie-benau, Ritter von Baldegg 73, Note 2). L.
>y 1387(a.) macht Ludolph Dyningh aus Lübeck vordem Antritt der Jerusalemfahrt sein Testament (Jacob, aMelle, De itineribus Lubecensium sacris, 14, 77); in dem-selben Jahre bestimmt Hillegundis Gholdenzee die Ab-sendung eines Pilgers (ibid. 77J.
~) 1387(b.) Nikolaus von Scharnachthal pilgerte mitdrei Gelahrten nach dem heiligen Lande (Urkunde derPropstei Interlaken bei O. Zieg ler, Schweiz. Pilgerfahrten1870, 2).
1389 zog Heinrich Ketzel aus Nürnberg nach Je-rusalem und ward dort zum Ritter geschlagen; Will,Münzbelustigungen IV, 183 nennt aufser ihm noch als Je-rusalemfahrer aus derselben Familie: Georg (1453),Ulrich (1462), Martin (1468 und 1476), Wolf (1493),Georg und Sebald (1498); vgl. diesen Katalog unterden betreffenden Jahren. Sein Grabstein (f 1438) mitden vier Zeichen seiner Ritterwürde (ein Blumentopf, dasfünffache Kreuz, das Rad und das Schwert mit einemZettel umwunden) ist nach der gütigen Auskunft des HerrnDr. Kamann in Nürnberg noch heute auf der Nordseite der