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31; Conrady 277—278). Über die Eroberung der Insel durch dieTürken (1571) vgl. Neumayr, De bello Cyprio, Leipzig 1601; Sereno,Commentarii della guerra di Cipro, Monte Cassino 1845; RomaninVI, 292 sqq.; über den im Mittelalter hoch geschätzten cyprischenWein siehe Alwin Schultz I, 300.
181. Bernhard von Eptingen 344; Tucher 352; Tschudi 98.
182. Saniaco (Helffrich 378; Conrady 114; Albrecht 204; Rauch-wolff 282 a; Seydlitz 253: Janiaco, Rehlinger 409: Jacquert), auchVochardin (Fabri II, 113, 178; vgl. 337; Tschudi 230) oderFakardin(Reiseinstruktion 138) genannt neben dem Naydon (Fabri JI, 113)oder dem Naib (stellvertretendem Gouverneur). Offenbar ist dieserName Vochardin verstellt aus Fachr ed - din, aber der Gouverneurvon Jerusalem hiefs 1483 Nasir ed-din Muhammed (Moudjir ed-dmed. Sauvaire 280); Bertrandon de la Brocquiere (1432) 478, 484nennt ihn Nanchardin, Pfinzing 81 und Girnand von Schwalbach 98:Nasser ed-din (vgl. Geisheim HGf. ,] 248f.), Parsberg: Prechetlin.Fabri II, 143 nennt wieder den muslimischen Oberdolmetscher ausKairo: Tamquardin (Baumgarten 21 • Tongobardinus; in einem Briefedes Sultans (12. Nov. 1498) bei Marino Sanudo, Diarii I B, 614:Tangriverdim, d. i. arab. Tangriberdy), der Anon. Augustan.:Weenpack. Neben dem Sandjak wird genannt der Elemin (Raueh-wolff325; Helffrich 378, 384: „das ist der Richter"; Scheidt 28) undder Calinus major (Fabri II, 107; Helffrich 380: cadinus) oder Dol-metscher des Sultans (Tucher 352, 362: Tschudi 91, 230; bei Leng-herand 47 u. Alexander 38 heilst er Abraham Grasso [vgl. AbrainGrasso bei Casola 52—55], bei Tucher 352; Gazello, sonst auch Sa-hathytanco (Fabri I, 451; n, 28, 193, 340; Sabatino [Casola 55]); erwar auch der Vorsteher des St. Johanneshospitals und wurde gewöhn-lich mit der Führung der Pilger nach dem Sinai betraut (Tucher358a; Lengherand 117). Wie Herr Prof. Fleischer in Leipzig demHerausgeber gütigst mitteilte, ist der Name Calinus nur eine Ver-drehung aus Kulaguz, d. h. Wegführer, worüber F. Quatremere, Ma-krizi I A, 207f., Note 91 zu vergleichen ist. Von diesem C. majorist unterschieden der Calinus minor, der Stellvertreter des ersteren(Fabri II, 361), welcher zu Fabris Zeit (II, 107) Elphahallus hiefsund des Deutschen einigermafsen mächtig war, da er mit einem deut-schen Adeligen einst an den Hof Friedrichs III. gekommen war unddort einige Zeit sich aufgehalten hatte (Fabri II, 108f.). Rieter(Reisebuch 56) wohnte bei ihm in Jerusalem.
183. Tucher 353 nennt ihn Beblibarder, Ketzel 49, Breiteubach57 und des letzteren Reiseinstruktion 138 nennen ihn Balikader (vonTobler, Jerusalem II, 817 mit dem Supascha identifiziert; ob vielleichtWali al-khazindar [Schatzmeister] darin steckt?), Alexander 38a: