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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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331: 45) Meidin, einen Meidin = 3 Aaperer, 1 Asperer = 4 Pfennig;Rantzow 58 sagt, ein Reichsthaler sei (1623) = 31 Meidin, eineZecnine = 60 oder 65 Meidine. Briemle endlieh (II, 257) sagt (1700),jeder venetianische, ungarische, deutsche oder holländische Dukatenhätte 3 Gulden und 1015 Stüber gegolten. Von Silbermünzennennt er Asperer, von denen früher 80, zu seiner Zeit 100 einenThaler gemacht hätten (S. 258), ferner das Barra (= 3 Asperer oder2'/2 Kreuzer), das Borasi (= 4 Asperer), das Solota oder ein türki-scher Gulden, das Tult (= 7s Thaler = 30 Kreuzer =s 7» Gulden);die spanischen Thaler hätten den Namen Groske, die deutschen KaraGroske, die holländischen Arslane, die polnischen, sächsischen undbrandenburgischen Tult. Sonst vgl. über die Geldverhältnisse nochGenaueres bei El-Calcaschandi in den Götting. akadem. Abhandl. 1879,142 ff. und bei Tobler, Denkblätter 277 f.

185. Gumppenberg 236; Fabri I, 95; vgl. Tschudi 7; Zuallart256 und Pilgerkatalog 1406, 1499. Bräuning 2 empfing Briefe vomkaiserlichen Agenten Balthasar von Dorenberg an den kaiserlichenGesandten Graf Joachim von Zinzendorf in Konstantinopel, ebenso anden französischen Gesandten Mr. de Vie und durch den Faktor derRehlinger von Augsburg, Johannes Neuss, nach einigen Plätzen derLevante, Kieehel 462 durch Friedrich Ambroster von Heidingshaus,der ebenfalls Verbindungen in Kleinasien hatte. Slisansky 3 brachteein Empfehlungsschreiben von Wien nach Venedig und zwei nachJerusalem mit. Rieter 37 fand durch zwei in Venedig ansässigeDeutsche Hans Knewssel und Peter Schneyder mannigfache Unter-stützung.

136. Harff59; Fabri 1,95. In einem solchen Geleitsbrief warendie Namen der Pilger alle aufgezeichnet.

137. Bräuning 2.

138. Zülnhart 308; Zuallart 256; Pilgerkatalog 1499. Einoffenes Empfehlungsschreiben (aus der Zeit der Kreuzzüge von 1209in Schannat, Vindem. I, 188 f.) nach Santiago siehe in den Mecklen-burg. Jahrbüchern 1878, 193 und im Ilsenburger UrkundenbucheNo. 452, einen Rompafs von 1503 in der Zeitschr. für die Geschichted. Oberrheins 1864, XVI, 490; vgl. oben Note 10.

130. Nach Jod. von Meggen 45 verbot er ihnen das Stehlen,widrigenfalls sie Spiefsruten laufen mufsten (Villinger 23), das Fluchenundne contra naturam peccent"; wer eine Übertretung dieser Be-stimmungen zur Anzeige brachte, erhielt einen halben DukatenBelohnung.

140. Fabri I, 150; Breitenbach 53 a; Jodocus von Meggen 44;Conrady 101; nach Harff 61 war auf dem Hauptsegel St. Christophaufgemalt. Grünemberg 152 giebt ein sehr genaues Bild von einerabsegelnden Galee, das sich leider nicht einfügen läfst; derselbe