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rerum Austr. I, 172 ff., Weys (von Calais über den Brenner nach Ve-nedig) 79—83, Simon (von Anglure) 105—106, und besonders Mone,Zeitschr. für die Gesch. des Oberrheins, 1853, IV, 17—20, wo einWallfahrtsbüchlein der Strafsburger Bibliothek (C. m. 458) erwähntwird, in welchem die Stationen von Strafsburg bis Venedig über denSt. Gotthardt (über dessen Geschichte auch Petermanns Mitteil.,Ergänzungsheft, 1881, No. 65, S. 28 ff. gehandelt wird) und denBrenner verzeichnet sind. (Vgl. auch Ficker, Mitteil, des Österreich.Geschichtsinst. Innsbruck, 1880, I, 298ff.) Bequemer wurde es rals die Post eingerichtet war (vgl. hinten 1550 a) ; über die erste Ent-wicklung des Postwesens vgl. Zeitschrift für die Gesch. des Ober-rheins IV (1853), 485 ff.
89. So pilgerten die Schweizer meist vorher nach Maria-Ein-siedeln (vgl. z. B. Villinger, S. 1). Nach Ziegler, SchweizerJerusalemfahrten S. 29 beteten viele vor der Abreise zu St. Baphael,dem guten Wegweiser, zu St. Michael, dem Beschützer vor Feinden,zu St. Christoph, dem Patron der Seefahrer, zu St. Martha, derguten Herbergsmutter. Briemle II, 31 rät, vor der Abreise sichdem besonderen Schutze Gottes, Marias und St. Raphaels zu em-pfehlen.
90. Fabri I, 81 ; Fabri, Gereimtes Pilgerbüchlein (ed. Bir-linger) S. 5.
91. Tschudi S. 8; Füessli im Neujahrsblatt der Feuerwerker Ge-sellschaft, Zürich 1851, S. 48 nennt Castelfranco.
92. Porner S. 132. Füessli S. 48 meldet, dafs man bei derHeimkehr sie gegen einen geringen Aufschlag von dem Händler zu-rückkaufen konnte.
93. Dietrich von Schachten S. 170; Tschudi S. 8.
94. Wo ihnen durch die Polizei im sechszehnten Jahrhundertdie Pässe revidiert und die Waffen abgenommen wurden; vgl. Pilger-katalog 1550 a.
95. Fabri 1 , 82 f. Dafs diese oft die ihnen in Gewahrsamgegebenen Habseligkeiten mögen veruntreut haben, ersieht man ausGesta Eomanorum ed. Gräfse, No. 118. Eine Warnung vor ihnenvgl. bei Conrady S. 193.
96. Kohl S. 138; Herzog Friedrich von Liegnitz S. 111.
97. Porner S 132.
98. Fabri I, 86. Der französische Pilger Lengherand (ed„Menilglaise 1861, 32) wohnte bei Johannes Evrard, Kanonikus amS. Marco.
99. Gumppenberg S. 236. Heinrich Wölfli wohnte 1520 ineiner Schweizer Herberge, deren Wirt Peter Theilkäs hiefs; LorenzSlisansky (1660) S. 7 im goldenen Baume.
100. Albrecht. S. 190; Scheidt S. 9; Alexander S. 32a; Villinger