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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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29. So der fabelhafte Christian Rosenkreuzer, Job.. Agrieola, Pa-racelsus (Möhsen, Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften inder Mark Brandenburg, Berlin und Leipzig 1783, S. 26, 30 f., 39);vgl. auch unfern Pilgerkatalog zu c. 1562. Auch der Ulmer Uhr-macher Vollrath soll im Orient die geheimen Wissenschaften erlernthaben (Vulpius, Curiositäten III, 1813, 401 f.).

30. Dafs die Niederländer aufserordentlich stark unter denPilgern vertreten sind, ist eine bekannte Thatsache; sie hatten zahl-reiche Jerusalembrüderschaften, aber neben den religiösen Interessenwar das kaufmännische besonders wirksam (vgl. Conrady, Vierrheinische Pilgerschriften 186187; über das Alter des Ausdrucksnach Jaffa gan", welcher ebenda angeführt ist, konnte ich nichtsSicheres ermitteln). Sonst vgl. Studien en bydregen op't gebied d.histor. Theol. edd. Moll en de Hopp Scheffer, Amsterdam 1878, IV,1103: De Bedevaarten onzer Landgenooten door J. van der Kemp(besonders 3246).

31. Vgl. ltöhricht in v. Raumers Hist. Taschenb. 1875, S. 354. i33. Frauenstädt, Blutrache und Totschlag im Deutschen Mittel-

altur 1881, 160-166.

33. Vgl. Anm. 36 und unten Anm. 51.

34. St. Genois, Les voyageurs Beiges, Bruxelles 1846 I, 15.

35. Revue nobiliaire 1870, 54f.; Heyd, Gesch. des Levante-handels II, 8, 24 ff.; Programm des Gymnasiums zu Zittau 1880;De Mas Latrie, Histoire de l'ile de Chypre II, 125.

36. Röhricht, Pilgerfahrten 328; Beitr. II. 202; Burchardus 88f.; 1Fei. Fabri 1, 15 f.; Mencius, Hodoeporicon Henrici ducis Saxoniae 9091; /Tobler, Denkblätter 287 f. Bekannt ist die lose Aufserung, die man Fried-rich II. nachsagt:Wenn Gott das schöne Land Neapel gekannthätte, würde er seinen Sohn nicht in dem elenden, steinigen Pa- /lästina haben herniedersteigen lassen." In einer Urkunde (Mecklen-burger Urkundenbuch V, Nr. 2766) heifst Palästina:pessima terra,mortis janua", und Graf Botho von Stolberg pries sich daheim seine 'goldene Aue (Zeitschr. d. Harzvereins 1868, 191).

37. Ludolf von Sudheim ed. Deycks 2.

38. Pilgerkatalog 1332, 13381347, 1340, 1346, 1381. .30. Im Anfang des 14. Jahrhunderts bestimmte der Züricher

Richtebrief (das Staatsgrundgesetz), dafs der Rat alle Jahre vierMänner nach dem heiligen Lande schicken solle (Furrer, Theolog.Litteratur-Zeitung 1881, Nr. 9), und gegen 1470 unternahm sogar derganze Rat eine gemeinsame Wallfahrt nach Jerusalem (Pilgerkatalogc. 1470).

40. Zuallart 257; Schach 8; Scheidt 22; Slisansky 22; Gabrielv. Rattenberg 403; Harrant 6667; Briemle n, 59; vgl. Tobler,Denkblätter 491 f. Oft fanden sich seit 1527 kaum zwei bis drei