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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
Entstehung
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di öff-welche bis an den dunstkreis der wolke reicheinung des dammes; di ableitungsſtangen der kanal; ꝺierde der abgrund, worein ſich das waſſer ſtuͤrzet. Hir-aus erhellet nun augenscheinlich, das di wetterleiter-an statt den benachbarten häusern gefärlich zu sein, denselben vil mer zum grössten vorteile gereichen, indemsi di gewittermateri aus den nahe vorüber zihendenwolken entweder ganz, wi zu Nimfenburg (105), oderwenn diſes ire lage nicht zuläſt, doch groſen teils ein-sangen, und si allso bei fort geseztem zuge zum ein-schlagen unkräftig machen. Doch ist dises nur von denhäusern zu verstehen, über welchen di gewitterwolkenher zihen, nachdem si di wetterleiter schon verlassenhaben. Denn es ist natürlich, das dijenigen häuser,welche auf der seite ligen, wo das ungewitter her komt,und welche dises folglich eher erreichet als di wetter-leiter, von disen nicht geschützet werden können. Sovil bleibet aber auch immer war, das di wetterleiterdisen häusern nicht schaden.19 §. "Ist es eine so unschuldige und sicheresache um di wetterleiter, warum hat man si denn inmanchen stätten wider von den häusern weg getan?Diser einwurf komt von leüten her, welche di wetter-leiter von den blizfängern (2 §) nicht genug zu unter-scheiden wissen. Da der bliz mit disen lezstern maschin-en nicht in di erde, wi mit jenen, sondern in di zimm-er geleitet, und da selbst mit fleise angehäüft und auf-gehalten wird, um versuche damit anzustellen: so must-en si natürlicher weise mit gefar verbunden sein, solang man ſich dabei ꝺurch gute anſtalten nicht in ſich-erheit zu sezen wuste. Und in der tat ist der pfarrer zuMarli la Ville ꝺu ch ꝺen ausbrechenden bliz dabei ſerverwundet, der berümte naturforscher Oelor zu Parisbetäubt