22betäübt zu boden geworfen, professor Richmann zuPetersburg aber gar getödet worden. Man hat allsodise damals noch übel eingerichteten blizfänger, welch-es si jezt nicht mer sind, an manchen orten vonden häusern herab genommen, wobei man recht gehabthat. Aber dises hat man mit den wetterleitern nochnirgendswo in der welt getan. Es ist zwar wirklichan dem, das jemand in Londen seine wetterleitet hatabnemen lassen. Der ruf diser geschichte hat sich schnellund weit verbreitet. Man hat aber nicht überall hin-zu gesezt, welches doch nicht hätte übergangen werdensollen, das dise wetterleiter nur um des willen abge-nommen worden seien, um andere dafür aufzupflanz-en. Di erstern waren spiz, di andern stumpf 16 §.„ Greift man aber durch dise anstalten20Gott nicht ins gericht, und tut man nicht eben so vil,als wenn man ihm di donnerkeile, welche er auf disündige welt zu schleüdern pfleget, aus der handwinden wolte? Welche verwägenheit von uns schwach-en menschen"! Es ist gewis nicht verwägen, wennwir den übeln, womit uns di elemente hir und da be-drohen, auszuweichen oder vorzukommen suchen. Da-zu hat uns der Herr selbst vernunft und weisheit ge-geben. Oder ist es villeicht auch verwägen, das wirden wilden wässern dämme, dem regen dächer auf denhäusern, der kälte pelzkleider und warme zimmer ent-gegen sezen? Und doch komt regen, kälte u. s w. ebenso wol von Gott als der bliz. "Aber diser ist blos alsein werkzeüg des göttlichen zornes geschaffen „ Ni-driger, falscher gedanken! so etwas ist in der naturnicht aus der gütigen hand des schöpfers gekommen.Nichts befördert das wakstum der pflanzen mer, nichtsist allen lebenden geschöpfen der erde gebeilicher, alseben
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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
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