19meinem blizfänger gerad gegenüber steht, und mich inmeinen versuchen in sicherheit sezet, mit beiden händ-en, lasse das himmlische feüer stromweise in di stangeſchlagen, und ich habe nicht di mindeſte empfindungdavon. Vile hundert personen haben disen versuch imkursürstlichen kabinette mit gleichem erfolge nachge-macht. Ich fülle nach dem eine kleine kauone vonpappendekel mit feinem schispulver, steke einen me-tallenen drat mitten durch, auf dessen beide ende ichkugeln von gleicher materi schraube; dann lasse icheinen starken strom des blizes durch di eine kugel hin-ein, durch di andere wider heraus auf den ableiterspringen; und das pulver entzündet sich nicht. Ebenso wenig fängt sein zerstosener schwefel feüer, wenn ichdi kanone mit disem lade. Bleibet nun der himmlischestral so genau bei dem zusammen hangenden metalle,das er zwischen den händen, di doch gute leiter sind(2 §), zwischen den brennbarsten materien, wi schis-pulver und schwefel sind, durchslise, one si im geringsten anzugreifen; wi wird man noch besorgen könn-en, er möchte sich von seinem, mit der erde genauverbundenen ableiter in holz und steine am gebäudeergisen?§. “ Das eisen, saget man ferner, rosletmit der zeit; und dises mindert, oder zerstöret gar,dessen ableitungskraft „. Durch gerostetes eisen flisetfreilich di elektrische materi nicht gern. Es rosten abereiserne stangen von solcher dike, wi meine ableitungs-ruten sind, nimal bis auf den kern, indem di krust,womit der rost solches eisen überziht, dem selben selbstzur deke wider das weitere einrosten dinet. Doch auchdem anfange des rostens komme ich bei meinen wetter-leitern vor. Denn di spizen sind von kupfer, di eiser-nen
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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
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