18et. Nun aber ist das metall der bässte leiter in dernatur, hinter dem di leitungskraft der wässerigen tei-le, aus welchen der rauch groſen teils beſteht, weitzurük bleibt (25).. „ Solten aber di eisernen stifte oder16klammern; womit ich di leitungsruten an holz undsteinen des gebäůdes befestige, nicht gefärlich sein, in-dem es scheint, das si den am ableiter herab laufendenbliz in das gebäüd selbst füren könten „? Holz undsteine, wi si an gebäüden sind, sind nichtleiter, eisenhingegen iſt ein vortreflicher leiter, wi wir ſchon oftgesagt haben. Wäre es nun nicht wider allen begriffder leiter, wider di ganze wasserwageknust, wider allegeseze der natur, wenn der stral von dem guten, ge-bahnten, sanften wege, den er in dem ableiter findet,abginge, um ſich durch körper, in welchen er dischwersten hindernisse zu überwinden hat (2 §), einendurchgang zu verschaffen? Und wohin zu verschaffen?An eben den ort, wo ihn auch der ableiter hin füret.Wenn jemand mit einem stabe oder brecheisen hir undda wagerechte löcher in das ufer eines flusses machte:solte wol zu fürchten sein, das biser aus veranlassungsolcher kleinen scitengänge sein gemächliches bett ver-lasse, das ufer durchbreche, und den angränzendengefilden mit reisenden fluten verwüstung und verderbenbringe? Es sind aber di eingetribenen eisernen stifte,womit di ableitungsrüte gehalten wird, in absichtauf den elektrischen strom nichts anders, als solche kleinelöcher und seitengänge; di körper, worin di stiftesteken, sind di ufer, di aber unendlich vil fester alsdi flußuser sind. Doch di erfarung, di ich nun an-küren will, wird vollends allen zweifel in diser sachezerstreüen. Ich fasse di stange des ableiters, dermeinem
Druckschrift
Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
Entstehung
Seite
18
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten