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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
Entstehung
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es so selten, das es in 30 jaren nur ein mal geschehen ist. Geschicht es aber, so ist es doch di schuld deswetterleiters eben so wenig, als ein guter damm schuldan einer übersch emmung ist, wenn das wasser aufeiner andern seite ausbricht, wo kein damm ist. Insolchem falle kann man blos sagen, der wetterleiterhabe nicht genuzet, nicht aber, er habe geschadet.Doch, der naturforscher kann und mus sorgen, dassolche seitenschläge nicht schädlich werden. Dises istleicht zu bewerkstelligen, wenn man di beträchlichernmetallenen körper, di sich auf dem gebäude besind-en, als windfanen, bleigräte, dachrinnen und dgl.,und bei hoch ligenden gebäuden auch di tifer an-gebrachten schwerern metalle, so wol unter sich alsmit dem ableiter gehörig verbindet. Wo keine bleigräteüber der fürst her laufen, da füre ich eiserne ruten darü-ber her, und bringe si mit dem ableiter in verbindung.Alsdann mag der stral bin fallen, wo er immer will,so findet er metall, welches er unfelbar ergreifet (35).Hat er dises aber erreichet, so ist er, wegen dessenverbindung, auch am wetterleiter, und folglich in dererde (4.6 §. Zur grössten sicherheit bringe ich auchan allen schornsteinen (kaminen), di im sommer ge-braucht werden, metall an, wenn keines darauf ist,und verbinde es mittel= oder unmittelbar mit dem ab-leiter. Auf dises metall fält der stral ganz gewis,der etwann durch di aufsteigende rauchsäüle, als ein-en leiter, herab gefüret werden könte, wi nur gar zuofe geschiht. Denn di natur der sache erfodert es,das der bliz den schlechtern leiter verlasse, und sich aufeinen bässern werfe, den er unter wegs antrift. Unddises bestättiget di ersarung in allen fällen, unter and-ern auch, wenn der stral von einem baume, an dem erherab flist, auf di darunter stehenden menschen sprinet.