16in di erde füren, welches denn eben der vorteil ist,den wir durch di wetterleiter suchen.14 §. Wem nach allem dem noch ein zweifelwegen des herbeizihens ferner wetterwolken übrigbleiben solte, der müste sich in einem sisikalischenkabinette, worin ein blizfänger (2 §) zu finden ist,durch den augenschein überzeügen. Der blizfängerim kurfürstlichen kabinette zu Manuheim hebet seinemetallene spize 18 schuhe hoch über das schlos geg-en himmel emppor, und ist so eingerichtet, das ernicht nur aus den vorüber zihenden blizenden, sond-ern auch stillen wetterwolken ein häüsiges, meistenteils heftig schlagendes feüer ins kabinett herab für-et, mit welchem alsdann allerhand versuche da selbstangestellet werden. Nun gehen einige solcher wolkenbisweilen senkrecht über der stange her, one einenfunken feüer abzugeben. Ir zug ist nämlich so hoch,das ir dunstkreis di spize der stange nicht berüret,in welchem falle natürlicher weise nichts eingesangetwerden kann. Wäre es nun gegründet, was manfürchtet, das di spizigen stangen di gewitterwolkenvon weitem herbei zögen: so müsten ja di darüberher gehenden wolken gewis auch, und noch vil eher,herab gezogen werden, teils, weil si der spize senk-recht entgegen gekeret, teils, weil si nicht so weitdavon entfernt sind, als dijenigen, wovon di redeim einwurfe ist.Aber könte der bliz nicht neben dem15 S.weiterleiter, oder zwischen zweien der selben, auf dasgebäüd fallen, sonderlich, wenn irer nicht vile daranstehen,? Das dises möglich sei, zeiget das oben(11 §) angefürte beispil von Aengelland. Indessen istes
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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
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