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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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S214#und seine große Plane bekamen dahier denersten Stoß, seine Kasse ward erschöpft, undeines der besten Heere, das es jemals gege-ben merklich zu Grund gerichtet. Alle Weltbewunderte damals den unwandelbaren Geistdes Herzogen. Nichts bleibt seiner Ehre nach-theiliger, als daß er sich in die weit aus-sehende Angelegenheiten eines fremden Staa-tes zu einer Zeit einließe, da er selbst einenFeind hätte beförchten sollen, von dem er wuste,daß Ihm jede seiner Provinzen ein Dorn imAuge war. Statt, daß er sich mit dem Kö-nig Eduard von Engelland wider den listi-gen Ludwig seinen erklärtesten Feind hätteverbinden sollen, um entweder Eroberungenzu machen, die an seine Staaten anschossen,oder zum wenigsten seine eigene Staatenwider die Räncke Ludwigens zu schüzen,rückte er vielmehr in eine weit entlegene Pro-vinz, worauf er nicht den mindigsten Scheinirgend eines gegründeten Anspruches, unddavon er um desto weniger Vortheil zu hof-fen hatte, je weniger Kommunikation sie mitseinen Ländern hatte. Eduard stand alle Au-genblicke im Begrif, Ludwigen seinen starkenArm fühlen zu lassen, und warnte Karln un-aufhörlich eine so mühesame als kostbare Be-lagerung aufzuheben, und mit Ihm widerihren gemeinsamen Feind gemeinsame Sachezu machen. Allein Karl war gegen die war-nende