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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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179Nfast unentbehrlich ware. Da er nun in die-ser Gegend eine Baterie hatte, so ließ erauf den Theil des Walles, der daran stieß,heftig schießen, vermuthlich, um den Quelldurch die herabsinkenden Trümmer zu ver-stopfen. Seine Soldaten drungen annebensüber die eingestürzten Trümmer mit dem Sä-bel in der Faust bis auf den Hauptwall;und damit ja kein Uebel allein seyn möchte,so hatten die Lombarder um eben diese Zeitam Rheinthor ein Loch durch den Haupt-wall geschoßen. Von beeden Seyten sahman alle Augenblicke einer Ueberrumpelungder Stadt mit Schauder entgegen. DieKlugen riethen daher: man möchte dem Her-zogen die Stadt unter leidlichen Bedingnißenübergeben. Allein die Herzhaftern bliebenvon der entgegen gesetzten Meinung. Sieversammelten sich auf öffentlichem Markte,reichten sich einander die Hände und thatendie heiligsten Schwüre, nicht eher zu ruhen,bis sie die Störer ihrer allgemeinen Ruheaus beeden Posten verdrängt hätten. Sietrugen die Gebeine unseres H. BlutzeugenQuirins am 4ten April nach dem Rhein-thor, empfalen dasselbe dessen besondern Ob-sorge und gelobten, daß ihm zu Ehren alle-mal 2 Kerzen unter dem hohen Amte bren-nen sollten. Hierauf thaten sie ein feyrlichesGelübde, sich am nechsten Sammstag vonallerM 2