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[Textband] (1831) Sammlung schön blühender Gewächse Text
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LODDIGES1A OXALIDIFOLIA Sims.DIE OXALBLÄTTRIGE LODDIGESIA.

TAB. 98.

Syst. Lin. Class. XVII. Ord. IV- Diadelpliia Decandria,Syst. nat- FamiliaLeguminosarumJusJ. Dec.

Char. der Gattung.

Der Kelch ist etwas aufgeblasen, an der Basis einwärts geschlagen, fünfzahnig, fastzweilippig. Die Blumenkrone ist schmetterlingsförmig; die Fahne ist viel hürzer als dieFlügel und der Kiel. Die zehn Stanbfäden sind alle verwachsen. Der Fruchtknoten istlänglich zusammengedrückt mit 3 bis 5 Eierchen. (Sträucher mit dreizähligen Blättern.)

Calyx subinilatus, basi introflexus, cjuincjuedentatus, subbilabiatus. Corolla papilio-nacea; Vexillum alis et carina multo brevius. Filamenta omnia, (decem) connata. Germenoblongum compressum 3 5 ovulatum. (Frutices foliis ternatis.)

Char. der Art.

Die oxalblättrige Loddigesia: Die Blätter sind gestielt, dreizählig, die Blätt-chen verkehrt-eiförmig, fein-stachelspitzig, glatt; die Afterblättchen sind borstenförmig;die Blüthen stehen in aufrechten fast doldenförmigen Trauben an den Spitzen der Zweige.

Loddigesia oxalidifolia: Foliis petiolatis ternatis, foliolis obovatis mucronatisglabris (parvis); stipulis setaceis; lloribus umbellato racemosis terminalibus. Sims. Bot.Mag. n. 965. Dec. Prodr. Kegn veg. II. p. 136. Ait. Hort. Kew. IV. p. 274. LinkEnum. H. b. Ber. II. p. 227. Dietr. Gartenlex. Nachtr. 1\ T . pag. 435.

Beschreibung.

jNach denExemplaren dcsK. botanischen Gartens ist die Loddigesia ein kleiner Strauchmit zahlreichen langen und unregelmäfsigen schwachen Aesten. Die jungen Zweige sind rundund glatt. Die Blätter sind klein dreizählig, stehen auf einem zwei bis drei Linien langenglatten Blattstiel, der am Grunde mit zwei borstenförmigen Afterblättchen besetzt ist; diedrei Blältchen (foliola) sind oval oder verkehrt-eiförmig, (sehr selten verkehrt-herz-förmig) ganzrandig, mit einem sehr feinen Stachelspitzchen, glatt; das Endblättchen istkaum gröfser als die seitlichen, mit dem kleinen Stielchen, fünf Linien ungefähr lang unddrei Linien breit. Die Blüthen bilden kleine aufrechte Trauben an den Spitzen der zahl-reichen kurzen Nebenzweige. Die Blüthenstielchen führen an ihrer Basis ein pfriemen-förmiges Deckblättchen und zwei kleinere gegenständige oberhalb der Mitte.

Der Kelch ist glockenförmig, an der Basis einwärts geschlagen, so dafs ervon unten hohl erscheint, blafs -röthlich, kaum gewimpert; von den fünf Zähnen sind diebeiden an der Seite der Fahne kürzer.