873zen westlichen Ufer des Rheins sagt M.Jgnatz Schmidt, "hatten die Römer ihredurch Gräben, Pallisaden, Castelle und„ andere Verschanzungen bevestigte Grenzenu auf die Art, wie man in unseren Zeiten// die Linien anzulegen pflegt. (b) So gutnun diese Meinung auf das Gewicht derbewehrtesten Schriftsteller gegründet ist: sofehlt es doch nicht an Einwürfen von ver-ſchiedener Art.Es giebt Menschen, die nicht glaubenwollen, daß Neuß jemalen am Rhein gele-gen war, so wie wie wieder andere sind,die schlechterdings behaupten, daß nur einArm des Rheins von jeher die Stadtmau-ren bewässert hätte. Es kann seyn, daßeinige, welche dieses behaupten wollen, Grün-de vor sich haben. Allein man wird es mirzu gut halten, daß ich mich in einem sokritischen Falle gerade zu auf die Urkundenund Schriftsteller beziehe, welche ich in Hän-den hab, und die Glauben verdienen. Dennnach dem Urtheil der meisten sowohl ein= alsausländischen Scribenten legten die Römerihre Castelle durchgängig an den Ufern merk-licher Flüße an. Ihre Absicht dabey warganz(b) M. Ignatz Schmidt, Geschichte der Deut-schen 1. Buch.
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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73
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