S602mischen heidnischen Kayser so stille haltenmußten. Nach dem eigenen Geständnißedes Gelenius erhielten die Christen erst un-ter dem ersten Christlichen Kayser Constan-tin die Erlaubniß einer freyen und ungestör-ten Ausübung ihres Gottesdienstes (d) Erstnach diesem gienge unter dem fränkischenKönige Klodwig (Clodovæus) der sich eben-falls zum Christlichen Glauben bekannte,die Sonne dieser göttlichen Lehre auf undward so helle, daß deren Stralen gar baldden ganzen Occident erleuchteten. Die Tem-peln der Chymärischen Götzen wurden übernHaufen geworfen und auf deren TrümmernAltäre aufgerichtet, worauf der Gottmensch,der wahre und lebendige Messias der Ret-ter des verunglückten menschlichen Geschlechtesthronete. Die ersten davon haben wir dergottesfürchtigen Kayserinn Helena der Mut-ter des vorbelobten Kaysers Constantin zuverdanken.Nichts desto weniger kann man, so gutsich auch schon damals alles zum Vortheilder aufblühenden Christlichen Religion an-ließe, mit Grund behaupten, daß dieselbeauch von diesen Zeiten an dahier die herr-schende geworden und auf immerdar geblie-ben(d) Gelen. Lib. I. de Mag. Col.
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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