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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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49ließen sich die herrfüchtigen aber zugleich sehrklugen Römer nicht irre machen. Es warihnen einmal um die Umſchaffung und Be-vestigung dieser neuen Provinz zu thun.Kein schicklicheres Mittel dazu war: als dievöllige Vereinigung dieser beeden (Völker-schaften und nichts beförderte diese mehr alseinerley Sprache. Beydes sahen die Rö-mer wohl ein und hatten es auch bereits soweit getrieben, daß wir es lediglich demSiege der Deutschen unter dem berühmtenArminius über den Römiſchen FeldherrnQuintilius Varus zu verdanken haben, daßnoch Deutsch in der Welt geredet wird undwir in den spätesten Jahren, daß wir nochDeutsche sind. (f) Mit der RömischenSprache kamen auch die Wissenschaften undKünste hiehin. Die Kaysern, die sich dieUmbildung dieses neuen Staates äusserst an-gelegen seyn ließen, schickten die berühmtestenManner hiehin.: Schon in den Zeiten derersten Kaysern war die Römische Beredsam-keit auf der höchsten Stufe. Darüber wardöffentlich und mit dem besten Erfolge gele-sen. Auch die andern Wissenschaften kamennach und nach in Flor. Zwar ist schwer-lich ein Gelehrter mit Zuverläßigkeit nahm-haftD(f) M. J. Schmidt, Geschichte der Deutschen 1.Buch.