235ausgegrabenen steine Särge und sonstige merk-würdige Alterthumsstücke ebenfalls nur Denk-mäler der alten Römer seyn, die dadurchdas Andenken ihrer Väter zu verewigensuchten. Man geht endlich nicht zu weit,wenn man behauptet, daß die vor den Stadt-thoren gestandenen Gebäude wo keine förm-liche doch wenigstens eine Art von Vorstadtausgemacht haben. Das im Jahr 1583.abgetragene Kloster der belobten Regulierher-ren stand wenigstens in der Vorstadt gegenMittag. Die hierunten angezeigten und ausdem kurz vorher angeführten Stiftungsbriefegezogenen Worte sind davon der klareste Be-weis und die Ausdrücke des Tummermuthüber diesen Punkt sind fast gleichlautend. (b)Unmöglich konnten aber die wenige Rö-mer, die hieselbst seit des Drusus Zeitenzurückgeblieben waren, dieses ihr Lager in sokurzer Zeit so anbauen, daß es schon umdie lezten Zeiten des Augusts ein berühmterOrt gewesen seyn sollte. Man muß vielmehrdiesen so schnellen Anwachs und eine so schleu-C2nige(b) Attamen quia adhuc vestigia apparebant ur-bis eversae, paulo post restaurari caepit tumNuxia (nempe a Normannis vastata) tum sub-urbanum Templum, Mariae Magdalenae, Nev-venburgh id temporis dictum. Tummermuth inResponso juris, pag. 3.
Druckschrift
Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
Entstehung
Seite
35
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten