Druckschrift 
Wegerichblüthen : Gedichte
Entstehung
Seite
46
Einzelbild herunterladen
 

46Antwort.Laß die Blumen, laß sie hauchenLeben aus in würz'gem Duft,Vollen ihre Seele tauchenLiebend ja in Himmelsluft.Kann die Blumen jetzt verstehn,Neid' ihr Kommen, neid' ihr Gehn.Und die Schwalben laß sie ziehen.Immerhin zum neuen Ort;Treibet doch ein stilles GlühenAlle zu der Wand'rung fort.Kann die Schwalben jetzt verstehn,Neid' ihr Kommen, neid' ihr Gehn.Meines Herzens tiefstes Sehnen,Gleich dem Vogel, gleich der Blüth',Laß auch dies! Es ist kein Wähnen,Das es dränget, treibt und zieht.Zolle es nur recht verstehn,Heiß' es kommen dann nie gehn..Antonie.Görböö.