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Wegerichblüthen : Gedichte
Entstehung
Seite
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34II.Was schaut mein Geist? Am Boden liegt die Wehre;Das Schwerdt fraß Alle, die zum Schwerdte griffen,Und hieb sich stumpf, wie scharf man's auch geschliffen.Den Sanften blieb das Leben und die Ehre.Nun fließt kein Blutstrom mehr und keine Zähre,Kein Schuß mehr dröhnt zu Lande noch auf Schiffen,Kein finst'rer Haß erwächst aus Priesterkniffen;Denn Freiheit ist der Zukunft Atmosphäre.Ihr golden Banner weht von allen Zinnen,Schützt jeden Glauben, achtet jedes Streben,Ob's außerhalb der Kirche oder drinnen.Und unsre Schule (vordem Unkensumpf)Streut edle Saat aus: Wahrheit für das Leben.Das ist der reinen Menschlichkeit Triumph!!