33Jetzt und einst.I.Was rings ich sehe, ist nur Schwerdterblinken,Und nichts als Waffenklang ist's, was ich höre;Der Fürst ruft seinem Volk: „Herbei und schwöre,1„Mit mir zu siegen oder zu — versinken:Man rüstet auf der Rechten und der Linken;Das Pfäfflein selbst ergreift die Feuerröhre,Denn, wissend, daß kein Bannblitz mehr bethöre,Soll wieder Ketzerblut die Erde trinken.Nur wir stehn wehrlos da, und kein ZuaveWird jemals uns're heil'ge Sache schützen;Kein Mächt'ger lebt, der wahrhaft ihr mag nützen.Doch sagst du mir, daß dies sei Gottes Strafe,So blick' ich gläubig auf zum Weltgerichte,Deß' Urtheil uns verkündet die Geschichte.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten